Ich mag Griechenland, seit ich 1987 das erste Mal dort war. Damals fuhren wir mit einem umgebauten VW-Bus durch Griechenland und weiter in die Türkei. Solche langen Touren mag ich gerne, da man auf der Fahrt eine Menge erlebt; Roadtrip nennt sich das heute. Eine lange Zeit war ich nicht mehr in Griechenland, aber die letzten Jahre habe ich es dreimal geschafft. Auch diesen Monat war ich schon dort, so dass meine Erinnerungen ganz frisch sind.
Corona-bedingt war es diesmal eine unübliche Reise: Als es hieß, dass man in den Pfingstferien plötzlich wieder reisen durfte, ich urlaubsreif war, im Mai zuhause Regen und max. 7°C herrschten, habe ich spontan eine Woche auf der Mein Schiff 5 gebucht. Mit einem Charterflug nach Kreta, mit wenig Landausflügen und einem überzeugenden Corona-Konzept war das für die derzeitige Situation eine erholsame Auszeit in der Wärme und mit Blick aufs Mittelmeer und die griechische Inselwelt.
Der griechische Kapitän wollte uns neben den drei Landgängen (Rhodos, Athen, Kreta) noch mehr von seinem schönen Land zeigen, so dass wir an einem Tag morgens an Milos entlang und nachmittags zum Sonnenuntergang durch Santorin gekreuzt sind. Davon stammt dieses Foto. Als wir 1987 das erste Mal auf dieser Insel waren, gab es schon mehrere Kreuzfahrtschiffe, die in der Caldera ankerten. Diesmal waren wir das einzige Schiff.
Auf meinem Reiseblog habe ich mehr über die Reise und zu den Ausflügen geschrieben: Eine Woche Griechische Inseln: Blaue Reise zu Corona-Zeiten mit Mein Schiff 5.
Zu essen gab's vor allem deutsche und internationale Küche, weniger original griechisches. Bei einem organisierten Landausflug (anders durfte man wg. Corona nicht vom Schiff) saßen wir dann unter Sonnenschirmen mit tollem Fernblick und genossen wenigstens ein Mal landestypische Küche. Es gab verschiedene Vorspeisen und als Hauptgang Hühnchen mit Kartoffeln. Atmosphäre, Katzen, Essen - es war perfekt und ein absolutes Highlight des Urlaubs.
















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