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Montag, 21. März 2011

Vegetarische Lasagne

Gestern haben wir mal wieder eine große Portion Lasagne zubereitet. Eine mit Mangold und Pilzen und parallel eine zweite, die ich noch fotografieren muss - die kommt dann später. :-)

Es dauert immer eine Zeit, Lasagne zuzubereiten - wir machen daher meist eine größere Menge und frieren diese portionsweise ein. So hat man zwischendurch leckeres selbstgemachtes Fastfood, da sich Lasagne ganz gut zum Einfrieren und Auftauen eignet. Ich decke sie dann meist mit Alufolie ab und lasse sie eine Zeit im Backofen - das Ergebnis ist nicht herausragend, aber als schneller Imbiss zwischendurch ganz okay.

Wir hatten am Samstag knackig-frischen Mangold bekommen und wunderbare Champignons, daher gab es diesmal eine Lasagne mit diesen Füllungen.

Die Champignons hat der Mitkoch wunderbar fein geschnitten und knusprig angebraten, so dass sie sich gut einschichten ließen und aromatisch schmeckten.



Die Kruste ist uns etwas knusprig geraten. Alternativ kann man die Lasagne mit Alufolie abdecken, dann wird sie nicht so dunkel.

Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Vegetarische Lasagne mit Mangold und Pilzen
Kategorien:Teigware, Lasagne, Mangold
Menge:1 Auflaufform für ca. 4 Personen

Zutaten

HKÄSE-SAUCE
20GrammButter
1geh. ELMehl
1/4Ltr.Milch
1/4Ltr.Wasser
100-200GrammSchmelzkäse Sahne oder anderer Käse
Muskat
Weißer Pfeffer
HMANGOLD-SCHICHT
1groß.Mangold
2-3Knoblauchzehen
1Schalotte
EtwasOlivenöl
Pfeffer, Muskat, Chili
HPILZ-SCHICHT
1Schalotte
EtwasOlivenöl
Salz, Pfeffer
400-500GrammChampignons (frische!)
HAUSSERDEM
Grüne und naturfarbene Lasagneplatten (ohne
-- Vorkochen)
Fett für die Form
2HandvollKäse, frisch gerieben (z.B. Emmentaler)
Ein paarButterflöckchen

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 20.03.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Käsesauce Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen, Mehl darüber streuen und beides während es erhitzt mit einem Löffel oder Schneebesen verrühren. Die Masse bindet und gewinnt Farbe, sie sollte aber hell bleiben und nicht allzu braun werden. Sobald sie anfängt, dunkler zu werden, mit Milch aufgießen und weiter mit dem Schneebesen rühren. Wasser dazu geben und weiter rühren - es bildet sich eine dickliche Sauce. Den Schmelzkäse oder alternativ anderen Käse hineingeben und schmelzen lassen. Mit Muskat und weißem Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.

Für die Gemüseschichten Knoblauch und Schalotte schälen und hacken. Mangold waschen, klein schneiden. Pilze säubern und in kleine Würfel schneiden.

Zwei Pfannen erzhitzen und jeweils etwas Öl hineingeben. In einer Pfanne Schalotten- und Knoblauchwürfel anbraten, nach einiger Zeit das Weiße vom Mangold, später dann das Grüne hinzugeben und garen lassen. In der anderen Pfanne die Pilzstücke anbraten, nach einiger Zeit die Schalottenwürfen dazugeben und beides zusammen schmurgeln lassen. Beide Gemüsegerichte abschmecken.

Den Backofen vorheizen auf 200°C Ober-/Unterhitze, Gas Stufe 3 oder 180°C Umluft.

Die Auflaufform mit etwas Butter oder Olivenöl einreiben. Etwas Käsesauce hineingeben, dann mit einer Schicht Lasagneplatten belegen. Je nach Geschmack erst eine Schicht Pilze, mit etwas Käse bedeckt, dann eine Schicht Teigplatten, dann eine Schicht Mangold mit Käsesauce, dann wieder Teigplatten, dann Pilze mit geriebenem Käse, dann Teigplatten, dann Mangold mit Käsesauce. Am Schluss eine Schicht Teigplatten verlegen und diese mit dem Rest der Käsesauce bedecken. Den Rest des geriebenen Käses und ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Die Auflaufform in den Backofen schieben und ca. 30 Minuten backen. Falls die obere Schicht zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Sofort servieren.

Tipps:

* Mit der Füllung kann man wunderbar variieren und die Zutaten verwenden, die man frisch erhält. Statt Mangold eignet sich z.B. Spinat sehr gut.

* Alternativ kann man natürlich auch den Nudelteig frisch zubereiten.

* Die Lasagne schmeckt zu einem Glas Rotwein. Wer mag, kann noch einen Tomatensalat dazu reichen.

=====


Hier noch eine Detailansicht der Lasagne auf meinem Teller.

Wir hatten grüne und gelbe Lasagneplatten abwechselnd verwendet, das sieht ganz hübsch aus, finde ich. (Das Foto wird größer, wenn man draufklickt.)

Fürs Lasagne-Zubereiten hatten wir zwei große Auflaufformen verwendet, die normalerweise in einem Regal lagern, abgedeckt von zwei Schneidebrettchen. Wenn die Auflaufformen und ein Schneidebrett in Aktion sind, gibt's da plötzlich Platz. :-)

Von diesem Aussichtspunkt hat man den Garten im Blick und sieht gleichzeitig, was in der Küche so passiert.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Lasagne

Seit Sonntag bin ich wieder im Lande und fühle mich trotz Spaziergängen im Schnee bei Tageslicht noch etwas wattig im Kopf. Wahrscheinlich ist es diese gute Luft hier, die bin ich nicht mehr gewöhnt... ;-)

Gestern habe ich zum Eingewöhnen eine Lasagne zubereitet.

Lasagne

Davon machen wir immer eine größere Portion, weil man Reste einfrieren kann und so auf die Schnelle ein Essen hat. Außerdem bekamen wir im Bioladen Hackfleisch guter Qualität; bei 20 EUR/kg hoffe ich, dass die Tiere ein einigermaßen gutes Leben hatten. Beim Anbraten merkt man die Qualität. Beim Geschmack sowieso. Sonst mag ich ehrlich gesagt auch vegetarische Varianten (Ideen dazu im Rezept als Tipp und ganz unten im Beitrag als Link). Aber manchmal darf's auch ein Klassiker sein.

Zubereitung Bolognese SauceAls erstes mache ich eine Bolognese, die wie in fast allen deutschen Haushalten nicht ganz das Original ist. Eine Version davon findet sich grob beschrieben auch hier. Meine Béchamel ist auf Wunsch des Gärtners der Spielwiese auch nicht original, sondern bekommt durch etwas Käse einen intensiveren Geschmack.

Diesmal habe ich gekaufte Lasagneplatten verwendet, weil noch eine Menge davon im Vorratsschrank lagern. Außerdem ist es natürlich praktisch; durch die Saucen war schon einiges an dreckigem Geschirr angefallen, da wollte ich nicht noch mehr räumen und putzen.

Zubereitung Béchamel und Schichten der Lasagne

Ansonsten muss ich mich wohl erst wieder ans Kochen gewöhnen; der Gärtner bezeichnete das Ergebnis als "Lasagne lieblos". Irgendwie würze ich sonst mehr (die Shanghaier essen auch so fad...), die Bolognese hatte noch Krümel, die Karottenstücke waren etwas sehr groß geschnitten und hatten ihm zu viel Crunch, und auf die oberste Teigschicht hatte ich etwas zu wenig Sauce gegeben, so dass sie chipsig wurde. Für mich war's okay. Das Rezept unten ist allerdings meine Vorgehensweise, wenn nachher alles passt, also schon optimiert. Und, wie oft, wenn man zu zweit kocht, schmeckt das Ergebnis eh besser. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lasagne
Kategorien: Teigware, Lasagne, Hackfleisch, Italien
Menge: 1 Auflaufform für ca. 4-6 Personen

Zutaten
H SAUCE BOLOGNESE
2Zwiebeln
3Karotten
1-2StangenKnollensellerie
2Knoblauchzehen
Olivenöl
100-150mlRotwein
1-2Essl.Tomatenmark
500-800GrammHackfleisch (Rind oder gemischt)
2DosenStückige Tomaten, Pizzatomaten oder passierte
-- Tomaten
100mlGemüsebrühe, Rinderfond o.ä.
1-2Frische Tomaten, falls aromatische zur Hand; in
-- Würfel geschnitten (wer mag, übergießt sie
-- mit kochendem Wasser und entfernt Schale und
-- Kerne)
2Teel.Getrockneter Oregano; mit den Fingern leicht
-- zermahlen
2Teel.Frischer Oregano; gehackt
Salz, Pfeffer
1HauchChili; wer mag
H BECHAMEL-KÄSE-SAUCE
20GrammButter
1geh. ELMehl
1/2Ltr.Milch (oder Milch:Wasser halb:halb)
100-150GrammSahne-Schmelzkäse oder geriebener Parmesan
Muskat; frisch gerieben
Weißer Pfeffer; frisch gemahlen
H AUSSERDEM
18-24Lasagneplatten (ohne Vorkochen); ca.
Butter oder Olivenöl für die Form
4-6HandvollKäse, frisch gerieben (z.B. Parmesan oder wer
-- mag, auch Emmentaler)
Ein paarButterflöckchen

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 29.01.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Zubereitung der Sauce Bolognese einige Stunden einplanen; sie schmeckt einfach besser, wenn sie ein wenig für sich hinköcheln darf. Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch in kleine Würfel schneiden; wer es feiner mag, kann die Karotten auch reiben. Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Gemüsewürfel darin andünsten. Das Hackfleisch dazu geben und unter Rühren braten, so dass das Ganze krümelig und etwas dunkel wird. Die Röststoffe sind wichtig für das Aroma. Tomatenmark zufügen und ein paar Minuten anrösten lassen. Wein zufügen und unterrühren.
Tomatendosen öffnen und den Inhalt zusammen mit der Brühe in die Pfanne geben. Getrockneten Oregano zufügen. Die Sauce sollte nun offen 1-2 Stunden bei sehr leichter Hitze vor sich hin köcheln. Dabei wird sie dickflüssig. Immer mal umrühren.

Tomatenwürfel und die restlichen Kräuter und Gewürze dazugeben. Abschmecken. Noch einmal kurz aufkochen. Beiseite stellen.

Für die Béchamel-Käsesauce Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen, Mehl darüber streuen und beides während es erhitzt mit einem Löffel oder Schneebesen verrühren. Die Masse bindet und gewinnt Farbe, sie sollte aber hell bleiben und nicht allzu braun werden. Sobald sie anfängt, dunkler zu werden, mit etwas Milch aufgießen und weiter mit dem Schneebesen rühren. Milch oder Wasser dazu geben und weiter rühren - es bildet sich eine dickliche Sauce. Den Schmelzkäse oder alternativ anderen Käse hineingeben und schmelzen lassen. Mit Muskat und weißem Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.

Den Backofen vorheizen auf 200°C Ober-/Unterhitze, Gas Stufe 3 oder 180°C Umluft.

Die Auflaufform mit etwas Butter oder Olivenöl einreiben. Etwas Käsesauce hineingeben, dann mit einer Schicht Lasagneplatten belegen. Je nach Geschmack die Füllungen schichten, gut schmeckt Béchamel, dann Bolognese, etwas geriebener Käse, dann die nächste Schicht Lasagneplatten. Am Schluss eine Schicht Teigplatten verlegen und diese mit dem Rest der Käsesauce bedecken. Den Rest des geriebenen Käses und ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Die Auflaufform in den Backofen schieben und ca. 20-30 Minuten backen. Falls die obere Schicht je zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Die Lasagne schmeckt frisch aus dem Ofen, später wieder aufgewärmt oder auch tiefgekühlt, aufgetaut und mit Alufolie bedeckt im Ofen aufgebacken.

Tipps:

Statt Hackfleisch eignet sich auch Sojagranulat, um eine vegetarische Variante herzustellen. Nach Packungsanweisung vor- und zubereiten. Evtl. etwas mehr würzen. Schmeckt lecker!

Statt gekaufter Lasagneplatten kann man aus Nudelteig natürlich auch selbst welche herstellen. Das hat den großen Vorteil, dass man sie in der Größe der Form ausschneiden kann.
=====

Weitere Lasagnerezepte:

Sonntag, 5. Juli 2009

Lasagne von Auberginen

Kürzlich gab es sowohl in Bolli's Kitchen als auch bei lamiacucina Gerichte mit gestapelten Auberginen. Dabei fiel mir ein, dass ich doch schon seit Ewigkeiten ein Rezept von Bocuse ausprobieren wollte, bei dem Auberginen mit Tomaten und Schafkäse gestapelt werden...

Suchen musste ich nicht lange - ich wusste, dass es im Buch Mein Meisterwerk von Paul Bocuse zu finden ist: Seite 150 im Kapitel Frühgemüse und mit schönen Fotos versehen.

Das Buch habe ich schon ewig. Es ist 1988 erschienen und ich schätze, dass ich es auch um den Dreh herum gekauft habe.

Die Fotos waren für die damalige Zeit fortschrittlich, die Qualität des Buchs schön, die Rezepte (zusammen mit Heinz Winkler entwickelt) vielfältig und interessant.

Die letzten 20 Jahre habe ich das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen, allerdings schon ewig nichts mehr daraus gekocht. Daher ist das ein Beitrag für Foodfreaks monatlichen Event DKduW.



Mittwoch, 23. März 2011

Lasagne mit Auberginen und Mangold

Hier wie versprochen die zweite Lasagne, die wir am Sonntag zubereitet haben. Sie enthielt auch Mangold und statt der Pilze eine Schicht, die aus angebratenen Auberginen und Tomaten (aus der Dose, die sind aromatischer als die, die man derzeit kriegt - ist ja keine Saison...) bestand.

Auch sehr lecker, die Version schmeckt ganz anders als die andere Version mit den Pilzen.

Mir war die Pilz-Mangold-Lasagne etwas lieber - aber das ist Geschmacksache.

Farblich interessanter weil bunter ist auf jeden Fall diese Version.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Lasagne mit Auberginen und Mangold
Kategorien:Teigware, Lasagne, Aubergine, Mangold
Menge:1 Auflaufform für ca. 4 Personen

Zutaten

HKÄSE-SAUCE
20GrammButter
1geh. ELMehl
1/4Ltr.Milch
1/4Ltr.Wasser
100-200GrammSahne-Schmelzkäse oder anderer Käse
Muskat
Weißer Pfeffer
HMANGOLD-SCHICHT
1groß.Mangold
2-3Knoblauchzehen
1Schalotte
EtwasOlivenöl
Pfeffer, Muskat, Chili
HAUBERGINEN-TOMATEN-SCHICHT
1Knoblauchzehe
EtwasOlivenöl
Salz, Pfeffer
1Aubergine
1SchussRotwein oder Sherry
1DoseTomaten in Stücken
EtwasPassierte Tomaten
Kräuter der Provence o.ä.; wer mag
HAUSSERDEM
Grüne und naturfarbene Lasagneplatten (ohne
-- Vorkochen)
Fett für die Form
2-3HandvollKäse, frisch gerieben (z.B. Emmentaler)
Ein paarButterflöckchen

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 22.03.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Käsesauce Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen, Mehl darüber streuen und beides während es erhitzt mit einem Löffel oder Schneebesen verrühren. Die Masse bindet und gewinnt Farbe, sie sollte aber hell bleiben und nicht allzu braun werden. Sobald sie anfängt, dunkler zu werden, mit Milch aufgießen und weiter mit dem Schneebesen rühren. Wasser dazu geben und weiter rühren - es bildet sich eine dickliche Sauce. Den Schmelzkäse oder alternativ anderen Käse hineingeben und schmelzen lassen. Mit Muskat und weißem Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.

Für die Gemüseschichten Knoblauch und Schalotte schälen und hacken. Mangold waschen, klein schneiden. Auberginen säubern und in kleine Würfel schneiden.

Zwei Pfannen erzhitzen und jeweils etwas Öl hineingeben. In einer Pfanne Schalotten- und Knoblauchwürfel anbraten, nach einiger Zeit das Weiße vom Mangold, später dann das Grüne hinzugeben und garen lassen. In der anderen Pfanne die Auberginenwürfel anbraten, bis sie schön durch sind. Die Knoblauchstücke dazugeben und beides zusammen schmurgeln lassen. Mit Wein oder Sherry ablöschen und die Tomatenstücke dazu geben. Beide Gemüsegerichte mit den Gewürzen abschmecken.

Den Backofen vorheizen auf 200°C Ober-/Unterhitze, Gas Stufe 3 oder 180°C Umluft.

Die Auflaufform mit etwas Butter oder Olivenöl einreiben. Etwas Käsesauce hineingeben, dann mit einer Schicht Lasagneplatten belegen. Je nach Geschmack die Füllungen schichten, z.B. erst eine Schichte Auberginen-Tomaten-Masse, diese mit etwas Käse bedeckt, dann eine Schicht Teigplatten, dann eine Schicht Mangold mit Käsesauce, dann wieder Teigplatten, dann wieder Auberginen-Tomaten mit geriebenem Käse - wie man mag. Am Schluss eine Schicht Teigplatten verlegen und diese mit dem Rest der Käsesauce bedecken. Den Rest des geriebenen Käses und ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Die Auflaufform in den Backofen schieben und ca. 30 Minuten backen. Falls die obere Schicht zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Die Lasagne schmeckt frisch aus dem Ofen, später wieder aufgewärmt oder auch tiefgekühlt, aufgetaut und mit Alufolie bedeckt im Ofen aufgebacken.

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So, und damit auch die Katzenbilder ausgeglichen sind: Hier ein Foto von Montag Mittag - die Frühlingssonne kam hervor und Mimi wälzt sich im Garten. :-)

Langsam verlieren die Katzen ihr Winterfell - ich hoffe daher, dass es bald wärmer wird. Wir haben immer noch Nachtfrost.

Sonntag, 28. August 2011

Koch-Event in Köln mit Fachinger

So, eine Woche ist es jetzt her: Den letzten Sonntag habe ich in Köln verbracht, bei schönstem Sommerwetter, umgeben von kleinen und großen Kameras, sympathischen Menschen und super Zutaten bei einem sowohl lustigen als auch interessanten Koch-Event - und natürlich mit super Essen! :-)

Frank Buchholz beim Fachinger-Event in KölnEingeladen hatte Staatl. Fachingen bzw. Sabine von der PR Agentur Ketchum PLEON. Die eingehende Post zu Werbeanfragen, Produkttests, Linktauschs usw. hat die letzten Monate deutlich zugenommen, meist überfliege ich solche Mails oder Briefe nur und lösche sie sofort. Sabine schrieb gleich im ersten Satz, sie hoffe, dass ich diese Mail nicht als "nervige Werbebotschaft" empfinde und sie wolle mich nach Köln einladen, wo Frank Buchholz gemeinsam mit 5-6 Bloggern ein leichtes, leckeres und hauptsächlich basisches Menü zubereiten würde. Also habe ich die Mail weiter gelesen und bei bekannten Bloggern herum gefragt, wer denn sonst noch kommt. Köln ist immer eine Reise wert, das Thema Säure-Basen bzw. gesunde, frische Küche interessiert mich sowieso und ich finde es immer schön, in einer Gruppe angenehmer Menschen zu kochen.

Also habe ich zugesagt - auch wenn andere meinten, dieser Koch sei unsympathisch, das Heilwasser hätte nichts mit Kochen zu tun und dergleichen mehr... Ich bilde mir gerne selbst meine Meinung, das Event mit HP und Lafer vor einem knappen Jahr war ja auch super - und ich habe es auch diesmal nicht bereut. :-)

Aber der Reihe nach: Die Anfahrt auf der Autobahn bei der Hitze dauerte etwas und eine ideale Pause für zwischendurch, weil's auch auf dem Weg lag, war natürlich Fachingen.

Staatl. Fachingen in Fachingen/LahnEin kleines Dorf nahe Limburg/Lahn, das am Samstag Abend etwas verschlafen wirkte. Die Lahn fliest malerisch am Gelände vorbei, Angler versuchten am Flussufer ihr Glück. Der Hof stand voll mit Getränkekisten; nicht nur Heil- und Mineralwasser, sondern z.B. auch Afri Cola wird dort abgefüllt.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Rosa Béchamelsauce zu Broccoli

Kürzlich hat der Mitgenießer der Spielwiese ein neues Buch angeschleppt, zum Thema vegane Rezepte aus dem Mixer. Schwerpunkt dabei ist schnelle und natürlich auch gesunde Küche.

Ich könnte das jetzt als Kritik auffassen, dass manche meiner Smoothies doch ein wenig bitter, dickflüssig und eher fürs schnelle Frühstück gedacht sind... ;-)



Aber ich sehe das positiv, neue Anregungen für ein schnelles Mittag- oder Abendessen finde ich immer gut und ich fange gerade an, einiges aus dem Buch zu lesen und auszuprobieren.

Samstag, 24. November 2007

Schnelle Spaghetti mit Hackfleischsauce

Wieder ein Beitrag zum Thema "Schnelle Küche"... Die Sauce besteht aus Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Auberginen, Hackfleisch, Rotwein und Dosentomaten, wird mit mediterranen Kräutern abgeschmeckt und darf längere Zeit köcheln.

Die Sauce wird bei uns häufiger in größeren Mengen gekocht, zu Lasagne verarbeitet (Teile der Lasagne werden eingefroren) und auch pur als Nudelsauce eingefroren. Das ist praktisch an Tagen wie heute, wenn wenig Zeit zum Kochen bleibt und man schnell etwas fleischiges möchte.

Heute mittag wurden also nur schnell Spaghetti gekocht (integrale/Vollkorn, die haben noch mehr Biss), auf einen Teller geschöpft, geschnittenen Mozzarella dazu, dann die Sauce drüber und nochmal etwas Mozzarella.

Sehr lecker war der Mozzarella dazu, natürlich passt auch anderer Käse. Ich mag es bei dieser Sauce gerne, wenn der Käse schöne Fäden zieht.

Dazu gab's eine große Schüssel grünen Salat. Ein leckeres, schnelles Mittagessen.

Sonntag, 21. Februar 2021

Mapo Doufu aus selbstgemachtem Tofu

Bei der kulinarischen Weltreise von volkermampft gibt es im Februar ein Spezialthema: Comfort Food für die kalten Tage ist gefragt und man darf Rezepte aus der ganzen Welt einreichen. Normalerweise wird pro Monat ein Land vorgegeben. 

So ein Sonderthema ist super für Einsteiger, die bisher noch nicht dabei waren, so wie ich. Volkers Event gibt es ja schon lange, und viele der Länder, aus denen gekocht wurde, kenne ich und koche gerne deren Gerichte. Irgendwie habe ich es bisher aber noch nicht geschafft, innerhalb des vorgegebenen Monates etwas Landestypisches zu kochen... Dies ist also meine Premiere.

Als ich das Thema Soulfood bzw. Comfort Food für die kalten Tage las, fiel mir sofort eines meiner liebsten Gerichte ein, das solche winterlich nasskalten triste und trostlose Tage aufhellt und aufschärft: 麻婆豆腐, Mápó Dòufǔ bzw. auch Mapo Tofu, wenn man das japanische Wort für Bohnenquark nimmt. Tja, das Thema Tofu klingt kompliziert, ist es aber nicht. :-)

Mapo Doufu (Mapo-Tofu aus Sichuan)

Ich bin ja Sinologin und habe 1990/91 in China studiert. Damals nannte sich das feste weißliche Produkt aus Sojabohnen hierzulande noch Bohnenquark, auf Englisch bean curd. Irgendwann hat sich dann weltweit das japanische Tofu durchgesetzt, das ich meist auch verwende. In der Kombination mit mapo verwende ich aber das chinesische Wort, nur so passt das imho zusammen: Mapo Doufu. 

Dieser scharfe Tofu ist einer der Klassiker der Sichuan-Küche, den man überall in China und auch anderswo in Asien bekommt und mein Rezept für Mapo Doufu ist seit 12 Jahren auf dem Blog. In dem damaligen Beitrag habe ich auch geschrieben, warum ich Mapo Dofu oft esse und warum das Gericht so heißt. 

Die Provinz Sichuan (四川, 4 Flüsse) hat übrigens ähnlich viele Einwohner wie Deutschland, ist um ca. ein Drittel größer und liegt im Südwesen Chinas. Man bekommt dort viele scharfe Gerichte mit Chili und Sichuanpfeffer (den man hierzulande früher auch Blütenpfeffer nannte).

Ich esse und koche das Rezept also seit über 30 Jahren und denke nicht viel darüber nach. Tofu, scharfe Sauce mit Chilis, Bohne, Sichuanpfeffer, fertig. Ab und zu bekomme ich gute Chili-Bohnen-Saucen im Asienladen oder bringe mir welche von meinen Reisen mit, manchmal improvisiere ich. Entscheidend für diesen Seelenwärmer ist die Qualität des Tofus.

Tofu selbermachen

Im Asienladen kriege ich manchmal ganz guten Tofu, aber in Pandemiezeiten komme ich kaum hin. Die Ware aus Bioläden oder Supermarkt meide ich; ich glaube, die Tofusorten dafür werden produziert, damit veganes Essen übel schmeckt... ;-)

Also habe ich mir letzten Herbst überlegt, Tofu selber zu machen. Im Prinzip braucht man dafür Sojamilch (bzw. offiziell Sojadrink) und etwas, das die Sojamilch gerinnen lässt. 

Sojamilch selbermachen 

Die Sojadrinks, die man hierzulande kaufen kann, mag ich nicht, also habe ich welche selber gemacht. Ich habe mir Sojabohnen aus bayerischem Bio-Anbau bestellt (sie wachsen hierzulande, vielleicht baue ich dieses Jahr welche an) und damit gewerkelt.

Sojamilch selbermachen

Um Sojamilch herzustellen, gibt es mehrere Methoden. Wichtig ist, dass man die getrockneten Bohnen wässert. In der Collage links sieht man unten die getrockneten Bohnen und darüber gequollene; sie werden deutlich größer. Entweder man mixt sie dann und drückt sie durch ein Tuch oder man hat einen dieser sog. Slow Juicer. Ich hatte das große Glück, bei Zorras letztjährigem Geburtstags-Event einen Slow Juicer von Panasonic zu gewinnen und bin begeistert, wie einfach es damit geht, die eingeweichten Sojabohnen in Flüssigkeit und trockenen Rest zu trennen.

Montag, 25. Mai 2009

Waldmeistercreme

Heute gibt es endlich ein Rezept aus einem wunderschönen Buch, das ich vor fast zwei Jahren zum Geburtstag bekommen habe, weil ich mich für Wildkräuter interessiere und gerne Gerichte mit Wildkräutern aus dem Garten zubereite.

Das Buch ist von François Couplan und heißt Wildpflanzen für die Küche. Botanik und Sammeltipps mit Rezepten von Jean-Marie Dumaine. Couplan ist Ethnobotaniker mit fundiertem Wissen über Wildplanzen, die meisten Rezepte stammen vom bekannten Koch Jean-Marie Dumaine des Restaurants Vieux Sinzig.

Das Buch gefällt mir sehr gut, es ist schön anzuschauen, gebunden und es enthält viele Fotos. Es ist kein Kochbuch im eigentlichen Sinn, sondern mehr als ein Wildkräuter-Lexikon zu verstehen.

Verschiedene Wildplanzen werden vorgestellt, mit Fotos und Informationen über Merkmale, Standort, Namen, Heilwirkung und mögliche Verwechslungsgefahren.

Meist folgen dann ein bis zwei Rezepte mit der entsprechenden Wildpflanze. Beispiele: Grüne Gnocchi mit gutem Heinrich, Wiesenschaumkraut-Mousse, Kornelkirschenschnitten, Wildhopfen-Quiche, Taubnessel-Lasagne, Süßer Wegerich-Brennnessel-Kuchen, Wildrosenpizza, Huflattichkrapfen.

Ich habe mir ein Rezept mit Waldmeister herausgesucht, das einfach herzustellen ist und ein schönes Dessert nach einem frühlingshaften Mahl darstellt.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Waldmeistercreme
Kategorien:Süßspeise, Kalt, Milch, Wildkräuter, Frühling
Menge:4 bis 6 Portionen

Zutaten

1Ltr.Milch
50GrammGetrockneten Waldmeister
2Eier
150GrammZucker
60GrammSpeisestärke
1Essl.Kaltgepresstes Sonnenblumenöl

Quelle

Rezept von François Couplan und Jean-Marie Dumaine

Buch "Wildpflanzen für die Küche" von François Couplan
Erfasst *RK* 22.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Milch aufkochen und den Waldmeister darin ziehen lassen. Die Waldmeistermilch abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen.

Eier trennen. Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, Speisestärke und etwas von der Waldmeistermilch dazugeben und unterrühren.

Die restliche Waldmeistermilch in einem Topf auf den Herd stellen und die Eier-Stärke-Masse unterziehen. Zum Kochen bringen und 3 bis 4 Minuten eindicken lassen.

Eiweiß steif schlagen und nach und nach unter die eingedickte Creme heben. Das Öl unter ständigem Rühren tropfenweise zugeben.

Die Creme in eine große Schüssel oder in kleine Portionsschälchen füllen und erkalten lassen.

Anmerkungen Barbara:

Halbes Rezept zubereitet, das reichte für 3 Dessertschalen.

Ich hatte nur 10 Gramm frischen Waldmeister, der nach zwei Tagen Trocknen nur noch 4 Gramm wog. Die Milch habe ich erst nicht gekocht, sondern nur den getrockneten Waldmeister eingelegt, alles in den Kühlschrank und dort 2 Tage gelassen. Die Creme schmeckte trotzdem stark nach Waldmeister - es reicht also auch eine kleinere Menge.

Der Sinn des Öls erschließt sich mir nicht so ganz, kann man meiner Meinung auch weglassen.

=====


Dies ist ein Beitrag zum monatlich stattfindenden Event DKduW (Dein Kochbuch das unbekannte Wesen) von Foodfreak.

Freitag, 5. April 2024

Chicken Nuggets, selbstgemacht

Heute retten wir Tiefkühlprodukte. Die Truppe von Wir retten was zu retten ist hat sich überlegt, dass man manches, was man fertig kauft und auftaut, auch selber machen könnte. Das ist keine schlechte Idee, wenn ich mich im Supermarkt so umsehe: Die Reihen mit Tiefkühlprodukten werden immer länger. 

Manches finde ich auch ganz okay, z.B. Gemüse oder Fisch. Aber wenn's um Fertiggerichte geht, schaue ich mir die Zutatenliste genauer an. Oft lesen sich die Zutaten besser als bei Dosen oder anderen Fertiggerichten. Ich schätze, wenn man tiefkühlt, braucht man nicht ganz so viel Chemie, damit das Produkt haltbar bleibt. 

Chicken Nuggets, selbstgemacht
Ich habe länger überlegt, was ich mache, da viele typische Gerichte wie Lasagne oder Tiefkühlpizza bereits auf dem Blog sind. Eher durch Zufall kam ich darauf, Chicken Nuggets zuzubereiten. Ich bekam frisches Putenfleisch (das Rezept geht mit Hähnchen oder Pute) guter Qualität und habe dieses asiatisch angehaucht paniert. 

Bei den tiefgekühlten Chicken Nuggets, die ich mir angeschaut habe, steht als Zutat "geformt aus Hähnchenfleischstücken, z.T. fein zerkleinert, mariniert, zusammengefügt". Also Formfleisch...

Samstag, 6. Oktober 2007

Küchenstöckchen

Ganz was neues für mich: Stöckchen! Die Hedonistin hat mir eins auf die Spielwiese geworfen, das ich ganz brav aufgefangen habe. Danke!

Interessante Fragen, die ursprünglich von der Kaltmamsell gestellt und auch beantwortet wurden und mich zu einer Such- und Bestandsaufnahme-Aktion in der Küche veranlasst haben:

1. Welche Essige stehen in deiner Küche?
Balsamico, Apfelessig, Kräuteressig (für schwäbischen Kartoffelsalat diverser Mitköche), chinesischer Reisessig, ein kleines Fläschchen alter Balsamico und mein selbstangesetzter Himbeeressig.

2. Welche Öle?
Zwei Flaschen Olivenöl (einmal teuer und einmal billiger), Erdnußöl (für die asiatische Küche und allg. für hohes Erhitzen oder wenn es neutral schmecken soll), Walnussöl, Lausitzer Leinöl, Steirisches Kürbiskernöl, chinesisches Sesamsamenöl zum Würzen und eine Flasche selbstangesetztes Würz-Olivenöl mit Knoblauch, Chili und Rosmarin.

3. Welche Sorten Reis stehen dir derzeit zur Verfügung?
Thailändischer Basmatireis, Langkorn-Vollkornreis, Milchreis. Risottoreis ist aus und kam eben auf die Einkaufsliste. Wildreis auch, aber das ist ja eigentlich kein Reis...

4. Welche Sorten Nudeln?
Gar nicht so viel: Spaghetti (hell und 2 Varianten Vollkorn), Penne rigate, Lasagne, schwarze Tagliatelle, Bärlauch-Spätzle, chinesische Nudeln aus Mehl und aus Reis. Dann eine Packung dieser türkischen Nudeln, die aussehen wie Reis, und eine Sorte türkische Minifadennudeln, bräunlich (der Spontankauf eines Mitessers, ich weiß noch nicht so genau, was ich damit anstellen soll...). Im Kühlschrank Tortellini und Ravioli.

5. Welche Zuckerarten hast du in deiner Küche?
"Normalen" weißer Zucker, 3 Sorten Rohrzucker, Hagelzucker, Puderzucker, selbstgemachter Vanillezucker und selbstgemachter Lavendelzucker. Statt Zucker zum Süßen auch diverse Honigs, Ahornsirup und Agavendicksaft.

6. Von welchem Gewürz hast Du die meisten Varianten in Deiner Küche?
Hm... eigentlich von keinem. Vielleicht Chili: Getrocknet in 2 Varianten, als ganze Schoten eingelegt in 2 Varianten, als Tabasco, als Sambal Oelek und als chinesische Chili-Sauce mit Knoblauch.

7. Welches andere Nahrungsmittel hast du in auffallend großer Variantenzahl vorrätig?
Auch schwer... Obst und Gemüse... Gewürze habe ich vor ein paar Monaten mal ausgemistet, es sind immer noch eine Menge. Aber jetzt hab ich's: Tee.

Alle möglichen Kräutertees und afrikanischer Rotbuschtee, daneben schwarze und grüne Tees. Die Schwarz- und Grüntees mit Herkunftsland China, Nepal (da kommt der Tibetian Tea her) und Indien (teils umgefüllt) habe ich kurz mal fotografiert:

Chinesischer Jasmintee und Drachenbrunnentee sind dabei, auch Oolong und ein spezieller Tee aus Yunnan, der getrocknet in Form gepreßt und hart wie Ziegelstein ist - sehr schwer zu portionieren...

8. Welche Sorten Mehl?
Type 405 Vollkorn und 550 Bio. Zum Austesten 4 tschechische Mehle (das Internet hilft beim Übersetzen...), eins davon griffig. Mehl mahle ich zum Backen oft frisch, deshalb auch viele Körner (derzeit 6-Korn, Weizen, Roggen, Dinkel).

So, eine gute Idee, in der Küche mal wieder auszumisten... Das Stöckchen werfe ich gerne weiter an Bolli's Kitchen, an Brot und Rosen, an Chili und Ciabatta und an kulinaria katastrophalia. Ich hoffe, Ihr fangt es auf und lasst uns einen Blick in Eure Küchenvorräte werfen. :-)

Donnerstag, 29. September 2011

Auberginenkaviar

Auch der September ging irgendwie total schnell rum... Höchste Zeit also für einen Beitrag für Sus, die als aktuelles Gemüse die Aubergine entdeckt und diese zum Event-Thema im Gärtner-Blog erkoren hat.

Ein Gericht zu finden war gar nicht so einfach. Mit Auberginen geht's mir nämlich genau wie Zorra: Ich liebe Auberginen!

Eigentlich finden sich immer ein bis zwei Exemplar in unserer Speisekammer. Oft landen unsere Auberginen dann gescheibelt in der Pfanne, werden zu Pasta, Ratatouille oder Pizzabelag verarbeitet, oder die Auberginen werden gefüllt oder asiatisch zubereitet. Ich sehe gerade, dass ich bisher wenige orientalisch-arabische Rezepte auf dem Blog habe, in Baba Ghanoush könnte ich baden. Bushcook hat gerade ein Rezept dafür veröffentlicht, lecker! Mit dem Anbauen von Auberginen in unserem Garten hatte ich bisher kein Glück; dafür braucht man in unseren Breiten wohl doch ein Gewächshaus.

Für den Event wollte ich etwas richtig auberginiges machen, das Auberginen, Melanzani, Eierfrüchte in den Vordergrund stellt. Also habe ich mich für gewürfelte, gebackene, leicht zermanschte Auberginen entschieden, die man im Mittelmeerraum ab und zu als Vorspeise bekommt, in dieser Version mit Basilikum etwas italienisch angehaucht und durch das Grün auch hübscher, finde ich. Etwas nobler als ich das im vorigen Satz getan habe, nennt sich das dann Auberginenkaviar.

Und wenn man ein Stativ verwendet, kriegt man draußen sogar um 19:20 Uhr noch ein halbwegs scharfes Foto hin, ohne Blitz. :-)

Hier ein paar Fotos der Zubereitung:

Robert geht es wie mir, er mag bei Auberginenkaviar weniger Püree und mehr Konsistenz. Bei Katia findet sich ein Rezept für eine französische Variante, zermanscht und mit Tomatensalat bedeckt. Liest sich beides auch sehr gut. Nachtrag: Ich sehe gerade, in Evis Kyche gab's vor ein paar Tagen auch Auberginenkaviar, auch mit Basilikum. Und bei sammelhamster Noémi mit Kapern.

Hier mein Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Auberginenkaviar mit Basilikum
Kategorien:Vorspeise, Warm, Aubergine, Italien
Menge:2 Personen

Zutaten

1groß.Aubergine
Olivenöl
Salz
1Knoblauchzehe
Schwarzer Pfeffer, Chili
1/2Zitrone; etwas vom Saft
-- oder
1SchussBalsamico
1-2Essl.Basiliumblätter; gehackt
EinigeBasilikumblätter als Deko

Quelle

so ähnlich mal gegessen
Erfasst *RK* 29.09.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180-200°C vorheizen. Währenddessen die Aubergine waschen, das Ende abschneiden und die Aubergine erst in Scheiben, dann Streifen und in Würfelchen schneiden. In eine ofenfeste Form geben, etwas Olivenöl darüber gießen und etwas Salz darüber streuen. Alles gut vermischen und in den Backofen geben.

So lange backen, bis die Würfelchen weich sind, dabei ca. jede 10 Minuten umrühren. Die Zeit ist abhängig von der Größe der Würfel und davon, ob man sie eher in einer größeren Form nebeneinander oder in einer kleineren Form übereinander gart. Im Normalfall dauert es ca. 30-40 Minuten. Die letzten ca. 10 Minuten die Knoblauchzehe (ganz, mit Schale) mit in den Backofen geben.

Die ofenfeste Form aus dem Backofen nehmen. Die Knoblauchzehe schälen und hacken, unter die Auberginenwürfel geben. Pfeffer dazu geben und alles zusammen mit Hilfe einer Gabel etwas zerdrücken, so dass man ein wenig Mus erhält. Je nach persönlichem Geschmack eher weniger, um eine würfelige Konsistenz zu haben, oder mehr, falls man es musiger möchte. Mit etwas mehr Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili, Zitronensaft und/oder Balsamico und den Basilikumblättern abschmecken. Mit Basilikumblättern dekorieren und anrichten.

Der Auberginenkaviar eignet sich als lauwarme Vorspeise und schmeckt z.B. gut auf ein Brot oder als Teil einer mediterranen Vorspeisenplatte.

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Der Mitkoch war begeistert, ich mag diese Art der Zubereitung auch sehr gerne. Auch am Tag danach kalt, einfach als kleinen Imbiss aufs Brot. Wunderbar auberginig. :-)

Meine Lieblingsrezepte mit Aubergine sind jedoch diese:

Das Rezept für Auberginenkaviar ist mein Beitrag für den aktuellen Blog-Event im Gärtner-Blog, ausgerichtet von Sus:

Garten-Koch-Event September 2011: Aubergine [30.09.2011]

Donnerstag, 12. April 2012

Lamm mit Paprika-Zwiebel-Feta-Gemüse

Gestern beim Tsatsiki-Post hatte ich angedeutet, dass es etwas größeres dazu gab und dass das heute kommt. Ich mag Tsatsiki ja gerne einfach so, ein Fladenbrot dazu und fertig. Diesmal diente das Gurken-Knoblauch-Joghurt-Gemisch aber als Salat-Beilage.

Da Peter von Aus meinem Kochtopf sich Lamm ganz ohne Wolle wünscht und dies als Thema für den aktuellen Blog-Event in Zorras Kochtopf gewählt hat, stand ich nämlich vor der Überlegung, mal endlich das in der Kälte schlummernde Lammkarree aufzutauen oder aus Marzipan o.ä. ein kleines Lamm zu basteln.

Tierkinder werden hier im Hause ungern gegessen, aber manchmal schaffe ich es doch, den Gärtner der Spielwiese zu überzeugen, eine Ausnahme zu machen.

Lammkarree mit Kräuterkruste zu Paprika-Feta-Gemüse und Rosmarinkartoffeln

So auch diesmal: Das Lammkarree (das ist wohl die neue deutsche Rechtschreibung, man findet sonst oft auch die Begriffe Lammcarée, Lammcarré, Lammrücken, Lammracks oder Lammlachse) war ein perfektes Osteressen.

Sonntag, 1. Dezember 2019

Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta

Dieses Jahr fordert mich doch etwas mehr als geplant, daher blieben einige Aufgaben und Projekte liegen. Steuererklärung, Aufräumen, Renovieren, mehr Sport, Bloggen... ;-)

Zum Glück gibt's ja regelmäßige Blog-Events, die mich dann doch wieder motivieren, mir etwas zu einem Thema auszudenken, das dann zu kochen und darüber zu schreiben. Aktuell war einigen Teilnehmern unserer Rettungstruppe aufgefallen, dass sich vorgekochte Gratins und Aufläufe in Supermärkten ausbreiten und fleißig gekauft werden.

Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta

Wir beweisen also heute auf verschiedenen Foodblogs, dass es ganz einfach geht, selbst einen Auflauf oder ein Gratin selbst zu machen. Bei mir auf der Spielwiese gibt's häufiger mal Gratins. Man braucht dafür einen Backofen, zum Überbacken, und natürlich die passenden Zutaten.

Wie definiert man Aufläufe und Gratins? 


Als Auflauf bezeichnet man normalerweise ein Gericht, das im Backofen gegart wird. Der Begriff ist nicht allzu eng gefasst; dazu gehören z.B. Nudelaufläufe, Soufflés oder auch Gratins. Man bereitet sie in feuerfesten Glas- oder Porzellanformen oder eisernen Töpfen zu.

Üblicherweise überkrustet man ein Gericht, das fast schon gar ist, mit geriebenem Käse oder gebutterten Bröseln und gibt dieses nochmal in den Ofen (oder in der Profiküche unter den Salamander). Das nennt man Gratin, und davon gibt's hier einige Rezepte. Schön knackig, knusprig, für Auge und Ohr und mit einer spannenden Konsistenz schafft man es so, z.B. Gemüse extra Pfiff zu geben. Ein Klassiker ist Kartoffelgratin, ich mag aber auch Topinamburgratin, Gratin mit gemischten Gemüsesorten oder Pastinakengratin mit Bröseln. Manchmal gibt man Ei und/oder Sahne dazu, bevor der Käse darüber kommt. Gratins gehen herzhaft oder süß.

Wir retten was zu retten ist

Sonntag, 18. Februar 2024

Bunte Klebreisbällchen in Ingwersirup

Heute bin ich bei einem Blogevent dabei, das sich für eine bunte, vielfältige, inklusive Gesellschaft einsetzt und deutlich gegen rechts steht. Nachdem die öffentliche Meinung die letzen Jahre immer mehr gekippt ist, gehen seit einigen Wochen die Menschen auf die Straße - für eine wehrhafte Demokratie und gegen rechte Pöbeleien und Stimmungsmache. Wir sind mehr!

Das haben über 3 Millionen Menschen bei Demos gezeigt, und auch online erheben mehr und mehr Menschen ihre Stimme. Janke von Jankes Seelenschmaus hat mich eingeladen, beim von Jana initiierten Blog-Event Wir sind bunt dabei zu sein. Es ist Teil der Boom-Events, die sich monatlich einem bestimmten Thema widmen. Aus aktuellem Anlass ist das Thema diesmal bunt.

Bunte Klebreisbällchen in Ingwersirup

Ich hatte länger überlegt, was ich dafür machen möchte. Leider bin ich noch nicht so fit, daher musste es etwas einfaches und schnelles sein. Auf den ersten Blick schon mit dem Foto wollte ich transportieren, dass ein fröhliches Bunt viel besser als eintöniges rückschrittliches Braun ist. Das sieht man hier auf der winterlich-matschig-braunen Spielwiese auf einen Blick.

Meine asiatischen Klebreisbällchen sind nicht nur von der Farbe her bunt, sondern zeigen auch, dass unser Leben durch andere Kulturen und internationale Rezepte so wunderbar vielseitig geworden ist.