Montag, 11. August 2008

Getrocknete Apfelringe

Es gibt immer noch Klaräpfel, die darauf warten, verarbeitet zu werden. Diese frühen Äpfel eignen sich gut für Apfelmus oder Apfelkuchen, ich habe auch schon Apfel-Pancakes und Klarapfel-Eis daraus gemacht.

Seit kurzem haben wir einen Dörrautomaten. Damit kann man prima Apfelringe trocknen, die wunderbar schmecken.

Das geht ganz einfach: Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden, je nach Geschmack ca. 1-2 mm. Wer mag, kann diese Apfelringe in Zitronensaft oder Zitronensaft-Wasser-Gemisch (oder in aufgelöstes Vitamin C-Pulver) tunken, damit sie sich nicht dunkel verfärben. Die Apfelringe werden auf die einzelnen Gitter verteilt. Nach einigen Stunden sind sie fertig.
























Alternativ kann man die Äpfel auch im Backofen trocknen, das habe ich letzten Herbst gemacht: Bleche oder Gitter mit Backpapier belegen, Apfelringe drauf, auf niedrigste Temperatur schalten, Backofentür nicht ganz schließen und ca. 6 Stunden warten. Dabei ab und zu wenden.

Im Dörrautomaten geht es natürlich einfacher. Wir haben inzwischen auch schon Pfifferlinge und Chilischoten getrocknet. Mal sehen, was als nächstes kommt. :-)

Link-Tipp: Christel ist in ihrer koch und back oase schon länger vom Dörr-Virus angesteckt.

Sonntag, 10. August 2008

Romanesco mit leckerer Sauce

Ich mag gerne Romanesco, den man bei uns allerdings selten bekommt. Irgendwie finde ich die Selbstähnlichkeit interessant, auch die Farbe gefällt mir.

Wenn ich welchen sehe, kann ich selten widerstehen und mit dem letzten Exemplar habe ich unser gestriges Abendessen improvisiert:

Der Romanesco wurde in wenig Wasser gedünstet, dazu gab es Rindersteak und (gekaufte) Schupfnudeln, die der Mitkoch geduldig angebraten hat. Optimal dazu war die Sauce, die auf Petras "schnellster Béarnaise der Welt" basierte.

Romanesco mit Schupfnudeln, Rindersteak und einer Art schneller Sauce Béarnaise

Als Kräuter habe ich Estragon, Schafgarbe und Ringelblumenblätter verwendet und die Sauce mit etwas Muskat abgeschmeckt, das passte sehr gut.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Romanesco mit Schupfnudeln, Rindersteak und einer Art schneller Sauce Béarnaise
Kategorien:Fleisch, Rind, Romanesco, Sauce
Menge:2 Personen

Zutaten

1Pack.Schupfnudeln
2Knoblauchzehen
EtwasButterschmalz und/oder Öl
1Romanesco
EtwasWasser
EtwasSalz
1Rindersteak
1SchussPortwein
HFÜR DIE SAUCE
75GrammButter
1Essl.Magerquark
1SchussSahne
1Eigelb
1/2Teel.Dijonsenf
1/2Teel.Zitronensaft
1/2Teel.Essig (optimal: Estragonessig)
1PriseMuskat
Salz, Pfeffer
2StängelEstragon

EinigeBlätter Schafgarbe
1Ringelblume; die Blüten

Quelle

eigenes Rezept
Sauce Bearnaise nach Petra Holzapfel Chili & Ciabatta
nach Gartenzauber 01/2008
Erfasst *RK* 09.08.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schupfnudeln mit den Knoblauchzehen (ungeschält) geduldig in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz und/ oder Öl anbraten, ab und zu wenden.

Romanesco in Stücke zerschneiden, auch ein paar der Blätter in Streifen schneiden. Etwas Wasser in einem Topf aufköcheln, Romanescostücke dazu und dünsten, bis sie (je nach Geschmack) noch etwas bissfest sind. Blätter dazu geben, evtl. etwas salzen.

Schupfnudeln kurz beiseite stellen. Fleisch in derselben Pfanne anbraten, mit etwas Portwein ablöschen und Schupfnudeln wieder dazu geben.

Währenddessen Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd sprudelnd zum Kochen bringen. In ein schmales hitzebeständiges Gefäß Quark, Sahne, Eigelb, Senf, Zitronensaft, Essig, Muskat, Salz und Pfeffer geben und mit dem Zauberstab (Pürierstab) auf höchster Stufe mixen, dabei die kochende Butter zugießen. Kräuter klein schneiden und darunterrühren. Abschmecken.

Schupfnudeln, Fleisch und Romanesco auf einen Teller geben, mit der Sauce übergießen und genießen.
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Ein schnelles, unkompliziertes, leckeres Abendessen mit einer schnell angerührten Sauce béarnaise, die schön aromatisch schmeckte und auch von der Konsistenz her passte.

Schön und entspannend war es für mich auch, nach einer Woche unterwegs mit Essen in Restaurants oder Imbissen wieder selbst zu kochen. :-)

Montag, 4. August 2008

Schokoladeneis

In den Blogs wird zurzeit fleißig Eis gegessen:

Sivie kreiert ein Karamell-Knusper-Eis, Marcie weiht ihre neue Eismaschine mit einem Mandel-Honig-Grand Marnier-Eis ein, Erdbeer- und Orangen-Buttermilch-Eis gibt es bei Food is just a 4-letter word, Heidi liefert uns ein Grundrezept für Vanilleeis, Eva ebenso. Brombeereis gibt es bei Kochfun, Blaubeer-Parfait bei Rike, Zorra macht Nutellaeis, Petra Schokoeis und Chaosqueen Kirscheis. Eigentlich könnte man sich ausschließlich von Eis ernähren... ;-)

Bisher habe ich noch nie Schokoladeneis selber gemacht... Gestern war mir danach und ich habe einfach improvisiert:

Sahne und Milch mit Schokolade und Kakaopulver geschmolzen, etwas Chili dazu, abkühlen lassen und ab in die Eismaschine. Kurz vor Schluss noch Schokostücke dazu. Das Ergebnis war superlecker!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schokoladen-Eis (mit Chili oder ohne)
Kategorien:Süßspeise, Eis, Schokolade
Menge:1 Rezept ca. 700 ml Eis

Zutaten

120GrammHalbbitterschokolade o.ä
50GrammVollmilchshokolade
1-2Essl.Kakaopulver
200-300mlSahne
200-300mlMilch
1/2-1Teel.
Chili* (wer mag; Menge nach Belieben)
1Teel.Kirschwasser (wer mag)
6Rippen Schokolade, gehackt

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 03.08.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schokolade mit Kakaopulver und einem Teil der Sahne und der Milch zusammen in einem Topf schmelzen und abkühlen lassen. Den Rest der Sahne und Schokolade sowie gegebenenfalls Chili und Kirschwasser unterrühren.

Die Masse im Kühlschrank abkühlen lassen, nochmal kurz durchrühren und dann in die Eismaschine zum Gefrieren geben. Wenn die Masse fast gefroren ist, die gehackte Schokolade hinzugeben. Evtl. noch einmal abschmecken.

In die Eismaschine geben und gefrieren lassen.

Ohne Eismaschine: Masse in eine Form geben und mehrere Stunden tieffrieren, dabei ab und zu umrühren.

* Als Chili verwende ich feingehackte/-gemörserte getrocknete Chilischoten. Bei der Chili-Menge beachten, daß das gefrorene Eis weniger scharf (und weniger süß) schmeckt als die nichtgefrorene Masse.

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Wer auch gerne Eis isst und noch mehr Anregungen sucht: Diese Eisrezepte habe ich selbst schon zubereitet und verbloggt:

Donnerstag, 31. Juli 2008

Gurken-Curry

Garten-Koch-Event Juli 2008: Gurken und Zucchini
Gurken sind für mich die größere Herausforderung beim aktuellen Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog. Zucchini wachsen normalerweise problemlos, letztes Jahr zusammen mit Kürbissen auf unserem Hügel, außerdem werden sie in unserer Küche fleißig verarbeitet.

Ein- oder zweimal habe ich versucht, selbst Gurken anzubauen - ohne Erfolg. Vielleicht liegt es ja an der mangelnden Wärme. Warum kann aber Petra nur wenig südlich so wunderschöne Exemplare ernten? Hm, ich glaube, es liegt an mir... Ich mag Gurken nämlich nicht so besonders. Ich esse sie, aber mehr nicht.

Vielleicht helfen ein paar Rezepte und Ideen, das zu ändern?! ;-)

Da ich Gurken vom Geschmack her etwas langweilig finde, kam ich auf die Idee, sie mit Gewürzen aufzupeppen. Mit grüner Currypaste und Kohlrabi gab es ein grünes Curry. Dazu knallgelbe Linsen und als Farbtupfer etwas Tomate.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Grünes Gurken-Kohlrabi-Curry mit Dal aus gelben Linsen
Kategorien:Gemüse, Gurke, Kohlrabi, Linse, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

HDAL
1HandvollGelbe Linsen
1PriseKurkuma
1PriseGaram Masala
Salz, Pfeffer
HGRÜNES GURKEN-KOHLRABI-CURRY
1Essl.Ghee oder Butterschmalz
1Knoblauchzehe
1/2-1Gurke
1klein.Kohlrabi inkl. grüner Blätter
1PriseBraune Senfkörner
1PriseKreuzkümmel
1PriseSchwarze Sesamsaat
1Essl.Grüne Currypaste; ca
2Essl.
Kokosmilch
HDEKORATION
1Tomate; in Scheiben

Quelle


eigenes Rezept

Erfasst *RK* 31.07.2008 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gelbe Linsen sorgfältig abwaschen. In einem Topf mit etwas Wasser aufsetzen und zusammen mit Kurkuma und Garam Masala aufköcheln und ca. 15 Minuten quellen lassen. Am Ende der Garzeit nach Geschmack mit Salz und Peffer würzen.

Für das Gurkencurry die Gemüse in mundgerechte Stücke und den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Ghee oder Butterschmalz in einem Wok oder einem Topf erhitzen, Senfkörner dazu geben, bis sie springen (Deckel drauf), dann Gemüse, Knoblauch und Kreuzkümmel dazu geben und brutzeln lassen. Sesamsaat und grüne Currypaste dazu geben und alles gut unterrühren, Kokosmilch dazu und etwas köcheln lassen. Wenn die Gemüse den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben, die kleingeschnittenen Blätter der Kohlrabi dazugeben.

Dal mit Gurkencurry und Tomatenscheiben servieren.

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Das Essen war schön bunt - und erstaunlich lecker!

Gut geschmeckt haben mir auch die Kohlrabiblätter dazu: Diese werden häufig weggeworfen, dabei sind sie essbar und schmecken zudem gut.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Schweizer Rüblitorte

Am 1. August 1291 wurde der bekannte Rütlischwur begangen, das Datum gilt zusammen mit dem Bundesbrief als Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft. Der Schweizer Bundesfeiertag ist daher der 1. August.

Zorra wünscht sich zur Bundesfeier und um ihr Heimweh abzumildern etwas Schweizerisches oder etwas rot-weißes. Den Gefallen tun wir ihr doch gerne. :-)

Für mich Süßschnabel am typischsten für die Schweiz ist die Aargauer Rüeblitorte, die ich schon als Kind gerne gegessen habe, wenn wir in der Schweiz waren. Ich habe sie auch schon oft selber gebacken, allerdings schon länger nicht mehr... Dabei geht es so einfach und die Torte hält sich locker einige Tage frisch. Der Event ist also ein guter Anlass, mal wieder solch einen Karottenkuchen zu backen.

Schweizer Rüblitorte

Früher musste ich die Marzipanrübli aus der Schweiz importieren, inzwischen bekommt man sie hier in den besser sortierten Supermärkten oder auch beim Konditor.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schweizer Rüblitorte
Kategorien:Backen, Kuchen, Biskuit, Karotte, Schweiz
Menge:12 Stücke

Zutaten

5Eier
150-200GrammZucker
300GrammMandeln oder Haselnüsse, frisch gemahlen
1/2Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
1PriseGewürznelken, gemahlen (Nelkenpulver)
300GrammKarotten (Rübli), fein geraspelt
60GrammMehl
1Teel.Backpulver
1PriseSalz
1-2Essl.Kirschwasser
HGUSS UND DEKORATION
EtwasAprikosenkonfitüre; evtl.
120-180GrammPuderzucker
2-5Essl.Zitronensaft oder Kirschwasser
12klein.Marzipankarotten

Quelle


eigene Vorgehensweise nach verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 10.10.2003 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eine Springform von 26 cm Durchmesser einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat, dann Zitronenschale, Nelkenpulver, Mandeln, Karotten und Zitronensaft vorsichtig unterrühren. Mehl mit Salz und Backpulver (zusammen durchgesiebt) und zuletzt das Kirschwasser zugeben. Alles gut mischen.

Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterziehen. Sofort im auf 165°C vorgeheizten Backofen ca. 55 - 65 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen.

Nach Geschmack mit Aprikosenkonfitüre (erwärmt und durch ein Sieb gestrichen) überziehen. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Zuckerguß zubereiten, diesen auf den den Kuchen geben und mit den kleinen Marzipankarotten dekorieren.

Der Rüblikuchen schmeckt am besten, wenn er mindestens einen Tag durchgezogen hat. Er hält sich mehrere Tage frisch.

Statt des Zuckergusses schmeckt er auch nur mit Puderzucker bestäubt und mit den Marzipankaröttchen dekoriert.
=====

Schweizer RüblitorteMein Rezept ist sicher keine Original Aargauer Rüeblitorte oder "Rüeblichueche", wobei auch wahrscheinlich im Aargau jeder Bäckermeister sein eigenes Rezept hat...

Uns schmeckt dieses Rezept aber sehr gut und es kommt sehr nah an die Schweizer Rezepte für Rüblitorte heran.

Montag, 28. Juli 2008

Grünkern mit Pfifferlingen

Zurzeit gibt es Pfifferlinge zu kaufen - so bekommt man auch ohne Waldspaziergang leckere Pilze.

Mir war nach einer etwas herzhafteren Beilage dazu, also entschied ich mich für Grünkern, den ich wegen seines herzhaften, leicht nussigen Geschmacks ab und zu ganz gerne mag.

Den Grünkern habe ich geschrotet, mit Zwiebeln und Knoblauch zusammen geköchelt und mit frischen Kräutern aus dem Garten abgeschmeckt. Die Pfifferlinge wurden angebraten, mit Sahne, Crème fraîche und Gewürzen verfeinert, Parmesan drübergehobelt und zu dem Grünkern gegessen. Lecker.























Leider musste ich auch heute wieder mit dem Handy fotografieren - man braucht also etwas Phantasie, um zu ahnen, wie das Essen aussah... ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pfifferlinge auf kräutrigem Zwiebel-Grünkern mit Parmesan
Kategorien:Getreide, Grünkern, Grundrezept, Pilz, Sommer
Menge:2 Personen

Zutaten

HKRÄUTRIGER ZWIEBEL-GRÜNKERN
1TasseGrünkern
1SchussOlivenöl
2Zwiebeln
2Knoblauchzehen
Evtl. Gemüsebrühe oder Sojasauce
Salz, Pfeffer, Chili
Frische Kräuter, z.B Thymian, Oregano,
-- Oreganoblüten, Salbei, Zitronenmelisse,
-- Schnittlauch, Petersilie, Sauerampfer,
-- Spitzwegerich, Schafgarbe, Basilikum
HPFIFFERLINGE A LA CREME
1SchussOlivenöl
3HandvollPfifferlinge
100mlSahne; ca
1-2Essl.Crème fraîche
Salz, Pfeffer
HUND
Parmesan

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 28.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Grünkern schroten. Zwiebeln und Knoblauch hacken, mit Öl in einem Topf anbraten. Mit Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen und Grünkern unterrühren. Soviel Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben, dass die Masse gut bedeckt ist. Bei leichter Hitze ca. 15 Minuten quellen lassen.

Währenddessen Pfifferlinge in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, dabei ab und zu wenden. Sobald die Pfifferlinge einen wunderbaren pilzigen Duft verbreiten, mit Sahne ablöschen und etwas einköcheln lassen. Mit Crème fraîche, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den geschroteten Grünkern evtl. mit Sojasauce (falls keine Gemüsebrühe verwendet wurde) und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Kräuter hacken und unterheben.

Kräutrigen Zwiebel-Grünkern auf einen Teller geben, Pfifferlinge à la Crème darauf drapieren und Parmesan darüberhobeln.

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Mittwoch, 23. Juli 2008

Apfel-Pancakes

Es wird Zeit für den aktuellen Blog-Event DKduW bei Foodfreak, bis zum 25. jeden Monats können Beiträge eingereicht werden. Ich habe mich diesmal für ein Buch entschieden, das ich vor ein oder zwei Jahren als Mitbringsel geschenkt bekommen habe und aus dem ich bisher noch nichts ausprobiert hatte.

Es heißt Lust auf Pancakes? und ist von Kathryn Hawkins. Ein kleines gebundenes Büchlein mit Rezepten für "Pfannkuchen, Waffeln, Crêpes & Co."

Eine kurze Einführung klärt auf, dass Pfannkuchen in der ganzen Welt verbreitet sind, so gibt es russische Bliny, südindische Dosas aus Linsenmehl, äthiopische Injera aus Teffmehl, die bei uns bekannteren französischen Crêpes und Galettes oder amerikanischen Pancakes zum Frühstück - jeweils auch mit Rezepten im Buch. Nach einleitenden Informationen zu Zutaten und Arbeitsgeräten folgen Grundrezepte zu Pfannkuchen-, Crêpe- und Waffelteig und natürlich eine Menge Rezepte, die Hälfte ungefähr mit Foto.

Da inzwischen die ersten reifen Klaräpfel vom Baum fallen, habe ich mich für Apfel-Pekannuss-Pfannkuchen entschieden, die bei mir allerdings aus verständlichen Gründen zu Apfel-Walnuss-Pfannkuchen wurden. Im Original besteht die Apfelkomponente aus Apfelmus, ich habe zusätzlich ein paar Apfelstücke mit in den Teig gegeben.

Das Foto ist heute leider richtig schlecht - ich hatte zum Fotografieren nur das Mobiltelefon zur Verfügung.

Nachtrag: Hier zumindest ein besseres Foto vom Apfelmus.



Schnell selbst gemacht habe ich das Apfelmus (auch Apfelbrei genannt), Klaräpfel eignen sich besonders gut dafür. Ein Rezept dafür braucht man eigentlich nicht, hier ist es trotzdem:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Apfelmus
Kategorien:Grundrezept, Apfel, Süßspeise
Menge:1 Rezept

Zutaten

Äpfel
Zitronensaft
EtwasWasser
Evtl. Zucker oder Agavendicksaft oder
-- Apfeldicksaft oder Birnendicksaft
Evtl. Zimt

Quelle

überliefertes Rezept
Erfasst *RK* 23.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Äpfel klein schneiden, entkernen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit etwas Wasser köcheln lassen, bis sie zerfallen. Je nach Säure der Äpfel mit Zucker, Agavendicksaft o.ä. süßen oder auch mit etwas Zimtpulver abschmecken.

Die Masse mit einem einem Pürierstab pürieren oder durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte passieren.

Apfelmus lässt sich gut einfrieren. Alternativ kann man das kochend heiße Apfelmus in Gläser füllen, diese verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Als Äpfel eignen sich vor allem säuerliche Äpfel. Mit Klaräpfeln schmeckt Apfelmus auch wunderbar.

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Und hier das Rezept der Pancakes:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Apfel-Pekannuss-Pfannkuchen
Kategorien:Süßspeise, Warm, Pfannkuchen, Apfel
Menge:4 Portionen als Dessert (ergibt ca. 12 Pfannkuchen)

Zutaten

125GrammWeizenmehl
2Teel.Backpulver
1/2Teel.Natron
1Teel.Gemahlener Zimt
1Essl.Zucker
1/2Teel.Salz
2Eier, getrennt
250mlButtermilch
4Essl.Apfelmus
30GrammButter oder Butterschmalz
60GrammPekannusshälften, grob gehackt (oder Walnüsse)
8Essl.
Ahornsirup

Quelle

nach Kathryn Hawkins:
Lust auf Pancakes?
Erfasst *RK* 23.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Zucker und Salz in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken, Eidotter und Buttermilch zugeben und beides mit dem Schneebesen nach und nach unter die trockenen Zutaten arbeiten. Das Ganze zu einem dickflüssigen, glatten Teig verschlagen, dabei aber nicht zu stark mischen.

Die Eiweiße steif schlagen. Den Eischnee zusammen mit dem Apfelmus mit einem großen Metalllöffel vorsichtig unter den Teig ziehen.

In einer großen Bratpfanne etwas Butter blasig erhitzen, die Pfanne schwenken, damit die Seiten gebuttert werden. Für einen Pfannkuchen von rund 10 cm Durchmesser etwa 50 ml Teig mit einem großen Löffel in die Pfanne geben, Bei mäßiger Hitze 2 Minuten oder so lange backen, bis an der Teigoberfläche Blasen erscheinen. Den Pfannkuchen wenden und in 2 Minuten goldgelb backen. Der Pfannkuchen muss aufgehen und schön dick werden.

Ein Kuchengitter mit einem sauberen Geschirrtuch und Backpapier bedecken. Darauf den fertigen Pfannkuchen legen und zudecken, Insgesamt 12 Pfannkuchen backen, die Pfanne bei Bedarf wieder buttern und die fertigen Pfannkuchen mit je einer Lage Pergamentpapier dazwischen aufeinander legen. Mit gehackten Pekannüssen bestreuen und mit Ahornsirup übergießen. Servieren.

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe frisch gemahlenenen Dinkel (40 g) mit Mehl Type 405 gemischt, das war etwas zu viel Vollkorn. Das nächste Mal lieber nur normales Mehl verwenden.
* Statt Pekannüssen habe ich Walnüsse verwendet.
* Variante: Mir schmeckten die Pancakes zu wenig nach Apfel, deshalb habe ich etwas mehr Apfelmus verwendet und ein paar Apfelscheiben (dazu Äpfel in sehr dünne Stücke schneiden, evtl. mit Zitronensaft besprenkeln, damit sie nicht braun werden) in den Teig gegeben.

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Die Pfannkuchen schmecken lecker, sie sind innen fluffig, haben eine leichte Apfel-Zimt-Komponente und passen gut zu den gehackten Walnüssen, Ahornsirup und ein paar Scheibchen frischen Äpfeln.