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Samstag, 11. Juni 2022

Rhabarber-Schnecken mit Marzipan und Walnüssen

Langsam wird es Zeit, meine Schulden abzuarbeiten... Blog-Schulden gibt's nämlich auch! Das passiert schnell, wenn man etwas zugesagt hat und es dann doch nicht schafft, rechtzeitig etwas zu liefern. 

So ging's mir mit Koch mein Rezept, einem tollen Event von Volker, bei dem man Rezepte von anderen Blogs nachkocht. Das mache ich sowieso schon ewig, und auch gerne fürs Event, aber letztes Jahr kam dann doch wieder etwas dazwischen und ich hab's nicht geschafft, von zwei Blogs, die ich unheimlich gerne lese und von denen ich früher schon nachgekocht hatte, etwas neues nach zu bauen und zu verbloggen. Teils klappte auch was nicht, wurde anders als ich mir das vorstellte, die Fotos wurden nix, irgendwie verlor ich dann die Lust - und jetzt mache ich einfach was Neues!

Rhabarber-Schnecken mit Marzipan und Walnüssen

Ehrlich gesagt habe ich das schon Anfang Mai gemacht, aber irgendwie klappt das mit dem Bloggen zurzeit nicht so... 

Da es aber noch Rhabarber gibt und ich nicht noch ein Jahr warten möchte, gibt's heute also Rhabarberschnecken nach Sus!

Sus vom Corumblog kenne ich schon ewig (wir haben sogar mal Blog-Events zusammen ausgerichtet) und persönlich. Ich mag sie sehr gerne und tausche mich mit ihr nicht nur über Essen aus; wir sind auch sonst auf einer Wellenlänge. Sie gärtnert gerne, kocht saisonal und hat immer klasse Tipps auf Lager. Ohne das Bloggen hätten wir uns wahrscheinlich nie kennengelernt und ich bin froh, dass ich mit ihr eine Freundin habe, mit der ich mich ungeschminkt austauschen kann und die mich oft inspiriert. Übrigens nicht nur kulinarisch; auch für meine Reise nach Seoul habe ich bei Sus eine Menge Tipps bekommen.

Zubereitung Rhabarber-Schnecken mit Marzipan und Walnüssen
Bei der Fülle an Rezepten auf dem Corumblog, die Sus gekocht oder gebacken hat, fällt die Auswahl sehr schwer. Da ich aber nach neuen Rezepten für den im Garten explodierenden Rhabarber suchte, blieb ich bei einem Rezept für Rhabarber-Zimt-Schnecken hängen.

Montag, 16. Mai 2011

Nachgemacht: Handkäs mit Musik

Ich bin zu spät... Bei Zorra im Kochtopf wurde gefeiert: Seit 6 Jahren gibt es regelmäßig Blog-Events, 66 schon, aktuell der 67.!

Zum Teil von Zorra selbst ausgerichtet, zum Teil von Teilnehmern, die für einen Monat Gastgeber spielen dürfen, das Thema wählen und die Zusammenfassung erstellen. Jedesmal steckt viel Arbeit dahinter - für Zorra, für die Gastgeber und für alle Teilnehmer.

Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

Ich bin seit genau 4 Jahren dabei, damals mit mediterranen Ziegenkäsehappen mit Salsa für den Event Antipasti, Tapas, Mezze, den damals Petra ausgerichtet hatte. Seitdem schaue ich immer gerne rein und nehme gerne teil, wenn die Zeit reicht. Vor allem durch die Events hat sich eine Plattform für deutschsprachige Foodblogger entwickelt: Man verlinkt einander, holt Anregungen, kocht auch immer mal etwas nach und kommentiert untereinander.

Diesmal war Kochen aus dem Archiv angesagt. Ich hatte großen Spaß daran, die letzten Wochen immer mal in den Events und den Rezepten zu wühlen und bin wieder auf viele Blogs und viele Rezepte gestoßen, die ich gerne einmal nachkochen möchte. Manche Blogs existieren nicht mehr, die Links liefen ins Leere. Andere sind neu dazu gekommen. Und einige gibt es schon sehr lange und sie sind immer noch aktiv.

Für meinen Beitrag habe ich mir ein überliefertes Rezept aus einem Blog rausgesucht, den es auch schon sehr lange gibt. Sus vom Corumblog kenne ich persönlich und als ich sie das erste Mal traf (auch das ist schon 3 Jahre her!), hat sie mir und dem Gärtner der Spielwiese genau dieses Rezept nahegelegt.

Es gibt also Handkees mid Musigg, im hessischen Original und in deutscher Übersetzung hier nachzulesen. Das Rezept wurde beim Event Käse eingereicht, Anfang 2007. Gastgeberin war damals Claudia vom Blog Dolce.

Ein klein wenig abgewandelt habe ich das Rezept dann doch: Als Zwiebelkomponente habe ich eine Schalotte, eine halbe Knoblauchzehe und eine Frühlingszwiebel genommen. Letztere passt übrigens zu dem Event, den Sus gerade im Gärtnerblog ausrichtet. Dort findet der zweite klassische Blog-Event statt, der Plattform entsprechend immer mit jahreszeitlichen Zutaten, diesmal Frühlingszwiebeln. Ich war auch mal Gastgeber dort, 2 Jahre lang, musste dies allerdings aus Zeitgründen aufgeben; seitdem ist Sus so fleißig und macht die Events allein.

Der Handkäse mit Musik nach Sus' überliefertem Rezept schmeckt super, ich kann ihn nur empfehlen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Handkäs mit Musik
Kategorien:Vorspeise, Kalt, Käse, Hessen
Menge:1 Portion

Zutaten

2-4StückeHandkäse oder Harzer Käse; möglichst reif
1Schalotte
1Frühlingszwiebel*
1/2Knoblauchzehe
6Essl.Öl (z.B. Distel- oder Sonnenblumenöl)
4Essl.Hellen Essig (z.B. Weißweinessig)
Salz, Pfeffer
Kümmel

Quelle

nach Sus, ihre Mutter, ihre Großmutter, etc., leicht
abgewandelt: http://corum.twoday.net/stories/3323216/
Erfasst *RK* 08.05.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schalotte, Frühlingszwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfelchen bzw. das Grüne der Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden. Grüne Frühlingszwiebelröllchen beiseite legen, Rest mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer in einem verschließbaren Behälter mischen. Die Käsestücke dazugeben und mehrmals wenden. Behälter verschließen und mind. 1 Stunde lieber länger - ziehen lassen, dabei gelegentlich wenden.

Zum Servieren umfüllen und mit Kümmel und den grünen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Dazu passen ein Butterbrot und Apfelwein bzw. Weißweinschorle als Getränk.

* Im hessischen Original verwendet man eine Zwiebel.

=====


Durch das Durcheinander bei Blogger die letzten Tage (meinen anderen Beitrag mitsamt der Kommentare fische ich die nächsten Tage raus und poste ihn nochmal, versprochen!) und etwas weiterem Stress bin ich jetzt zu spät für meinen Beitrag. Außer Konkurrenz möchte ich ihn doch noch nachreichen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Nachgebacken: Rhabarber-Erdnuss-Muffins

Eigentlich sollte man Rhabarber wegen des hohen Gehalts an Oxalsäure ab Mitte Juni nicht mehr verwenden... Vielleicht hat ja noch jemand nachwachsende Teile, die er noch verarbeiten möchte oder sammelt schon Rezepte fürs nächste Jahr. Ich habe das Rezept schon vor gut einer Woche gebacken, komme jetzt aber erst dazu, es zu verbloggen.

Das Rezept hatte Sus kürzlich erfunden und veröffentlicht und ich fand die Idee gut, Rhabarber mit Erdnussbutter zu kombinieren. Es haperte erst an der Erdnussbutter; als ich die dann hatte, ging das Backen ganz schnell.


Es ist ein klassisches Muffinrezept nach amerikanischer Manier, d.h. trockene und feuchte Zutaten werden separat in zwei Schüsseln vorbereitet und mit einer Gabel schnell untergehoben. Dabei darf man nicht zu lange rühren, es dürfen ruhig noch einige Unebenheiten in der Masse sein - dann schmecken die Muffins richtig gut!

Frisch gebacken sind sie am besten, sie lassen sich jedoch auch einfrieren.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rhabarber-Erdnussbutter-Muffins
Kategorien:Muffin, Rhabarber, Erdnuß
Menge:12 Muffins

Zutaten

200GrammMehl*
100GrammZucker**
2Teel.Backpulver
1PriseSalz
125mlMilch
1Ei
90mlÖl
2SchussMineralwasser
100GrammErdnußbutter crunchy
2-3StangenRhabarber
HALS GUSS - WER MAG
6-12Essl.Erdnußbutter crunchy

Quelle

Rezept von Sus
http://corum.twoday.net/stories/rhabarber-erdnussbutter-
muffins/
Erfasst *RK* 24.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz locker in eine Schüssel geben.

Milch, Öl, Ei und Erdnußbutter in eine andere, hohe, schmale Schüssel füllen und mit einem (elektrischen) Schneebesen verquirlen. Mineralwasser dazugeben und noch einmal kurz verquirlen.

Rhabarber schälen und in kurze, dicke Stücke schneiden.

Die flüssigen Zutaten zu den festen geben, die Rhabarberstücke dazugeben und alles mit einer Gabel grob vermengen.

Den Teig in die Muffinform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 25 Minuten backen.

Die noch heißen Muffins aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter setzen.

Wer mag, kann auf jeden Muffin etwas Erdnußbutter verteilen. Falls sich die Erdnußbutter nicht gleichmäßig verteilen lassen möchte, die Muffins noch einmal kurz zum Schmelzen in den noch heißen Backofen stellen.

* Sus verwendete Dinkelmehl Typ 1050, ich habe 1/3 frisch gemahlenen Dinkel und 2/3 Weizenmehl Type 405 verwendet.

** Ich habe braunen Rohrzucker und weißen Zucker gemischt verwendet.

=====


Das Rezept war sehr lecker, allerdings muss ich zugeben, dass ich das Rezept vom letzten Jahr mit den Mandeln noch einen Hauch besser fand. Aber es ist gut, mehrere Rezepte für Rhabarber-Muffins zu haben - lecker sind sie alle! :-)

Dienstag, 17. April 2012

Nachgekocht: Karotten orientalisch

Bei Sus gab's vor ein paar Tagen ein richtig appetitlich aussehendes orientalisches Karottengemüse, das sie zu T-Bone-Steaks vom Lamm serviert hatte. Das Gemüse gefiel mir aufgrund der Farbe und der Gewürze.

Also: Nachgemacht! :-)

Orientalisches Karottengemüse

Bei mir war's ein leichter Mittagsimbiss ohne weitere Zutaten an einem typischen kalten Aprilwettertag. Zum Foto kam sogar kurz die Sonne raus.

Montag, 23. Mai 2011

Jiaozi mit Frühlingszwiebeln und Shrimps

Diesen Monat will Sus Rezepte mit Frühlingszwiebeln sehen. Dieses Gemüse habe ich eigentlich immer daheim, weil man damit wunderbar flexibel ist.

Ich bin kein großer Fan von normalen Zwiebeln, daher verwende ich oft Frühlingszwiebeln stattdessen. Im Garten angebaut habe ich Frülingszwiebeln jedoch noch nie. Lauch hatte ich mal versucht, der kam nicht mal an die Größe von Frühlingszwiebeln ran. ;-)

Für den Event wollte ich etwas besonders machen und habe lange überlegt, bis mir einfiel, dass ich chinesische Teigtaschen machen könnte. Dafür nutzt man gerne Frühlingszwiebeln. Und irgendwie passen Shrimps dazu - da waren noch welche im Tiefkühlgerät.

Also, gesagt getan. Nach dem Grundrezept für Jiaozi einen Teig angerührt, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer gehackt, Shrimps und Sojasauce dazu, sieden lassen - fertig. :-)

Da ich die Jiaozi nur für mich gemacht habe, habe ich mir nicht allzu viel Mühe gemacht; sie sehen nicht besonders hübsch aus. Man hätte den Teig auch etwas dünner auswellen können, aber ich mag sie so.

Als Jiaozi-Wellholz haben wir vor vielen Jahren übrigens mal einen Kochlöffel oder ein anderes Holzküchengerät abgesägt.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Jiaozi mit Frühlingszwiebeln und Shrimps
Kategorien:Teigware, Teigtasche, Meeresfrüchte, China
Menge:1-2 Personen

Zutaten

HTEIG
150GrammMehl
75mlLauwarmes Wasser; ca.
HFÜLLUNG
1/2BundFrühlingszwiebeln
1HandvollShrimps
2Essl.Dunkle Sojasauce
1Teel.Geröstetes chinesisches Sesamöl
Chili oder Sambal Oelek
1Knoblauchzehe; gehackt
1/2Teel.Ingwer; gehackt
HTUNKE
1-2Essl.Sojasauce
1-2Essl.Dunkler chinesischer Essig
1Knoblauchzehen; gehackt
1/2Teel.Ingwer; gehackt

Quelle

spontan improvisiert, evtl. in China mal so ähnlich
gegessen (?)
Erfasst *RK* 20.05.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl und Wasser am besten mit den Händen zu einem Teig kneten. Etwas ruhen lassen.

Währenddessen die Füllung zubereiten. Shrimps je nach Größe hacken oder ganz lassen, mit Sojasauce übergießen und etwas ziehen lassen. Knoblauch und Ingwer hacken. Frühlingszwiebeln rüsten und klein schneiden. Alle Zutaten für die Füllung gut vermischen.

Für die Tunke sämtliche Zutaten mischen und beiseite stellen. Hier kann man nach Geschmack auch improvisieren, anderes Mengenverhältnis, etwas weglassen oder zufügen.

Einen großen Topf mit Wasser füllen und aufkochen lassen.

Die Zeit, bis das Wasser kocht, nutzt man, um die Jiaozi zubereiten: Den Teig nochmal kurz durchkneten und zu einer langen wurstförmigen Rolle formen, diese in gleichgroße Stücke schneiden - oder einfach kleine Portionskügelchen abreißen.

Mit einem kleinen Nudelholz runde Kreise von etwa 5-7 cm Durchmesser ausrollen. Jeweils einen Teigkreis auf eine Handfläche nehmen und etwas von der zubereiteten Füllung in die Mitte legen. Mit Daumen und Zeigefinger die Teigscheibe zur Hälfte falten und die Ränder mit beiden Händen gut zusammendrücken. Den Jiaozi einen Schubs geben, so dass sie die typische Form bekommen und "sitzen". Die fertigen Jiaozi auf ein Brett oder eine Bambusmatte setzen.

Die Teigtaschen portionsweise kochen: Soviele Jiaozi in den Topf legen, dass sie noch genügend Platz haben. Die Jiaozi einmal umrühren, damit sie nicht aneinanderkleben. Das Wasser wieder aufkochen lassen und eine Tasse kaltes Wasser zugeben. Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen, dann sind die Jiaozi gar und werden sofort serviert.

Zum Essen die Jiaozi mit den Stäbchen aufnehmen, kurz in die vorbereitete Tunke tauchen und genießen!

=====


Im Blog gibt es übrigens 37 weitere Rezepte mit Frühlingszwiebeln als Zutat. Aber nicht als Hauptzutat. :-)

Also ein perfekter Beitrag für den aktuellen Event, den Sus vom Corumblog diesen Monat im Gärtner-Blog ausrichtet. Bis Ende des Monats habt Ihr noch Zeit für Beiträge mit Frühlingszwiebeln.

Auch wer kein eigenes Blog, aber ein Rezept (möglichst mit Foto) beisteuern möchte, kann teilnehmen. Dafür haben wir noch dieses Blog, in das Sus dann die Beiträge einstellt.

Garten-Koch-Event Mai 2011:  Frühlingszwiebel [31.05.2011]

Dienstag, 6. Dezember 2016

Quittensaft auf zwei Arten

Während um mich herum das (Vor-)Weihnachtsfieber ausgebrochen ist, überlege ich noch, was ich alles mit der Herbsternte anstelle... Äpfel, Nashibirnen, Quitten lagern noch in einem kühlen Raum. Letztere halten sich zum Glück gut und bringen etwas Abwechslung in den Speiseplan der nächsten Wochen.

Richtig gut finde ich inzwischen frisch gepressten Quittensaft! Die Idee habe ich von Sus, wir hatten uns auf dem Foodblogger-Jahrestreffen darüber unterhalten. A propos, über das Treffen und die Entwicklung von Foodblogs steht ganz aktuell was in der Mainpost (klick!).

Quittensaft auf zwei Arten

Mir war zuvor gar nicht bewusst, dass Quitten genug Saft für eine Saftmaschine haben, aber es geht. Heraus kommt eine trübe Flüssigkeit, die hocharomatisch schmeckt.

Samstag, 1. Februar 2014

Pilz-Feldsalat mit Zitronen-Vinaigrette

Bei dem winterlich-schönen Wetter mit Schnee und Sonnenschein habe ich richtig Lust auf Feldsalat und Zitronen.

Das gab's kürzlich schon mal pur und gestern Abend habe ich eine neue Version ausprobiert, mit Pilzen und Schalotten, die ich zusammen angebraten und mit Zitronenschale abgeschmeckt habe.

Feldsalat mit warmen Pilzen und einer Zitronen-Vinaigrette

Die Kombination war klasse, so wunderbar zitronig-frisch!

Feldsalat mit warmen Pilzen und einer Zitronen-Vinaigrette
Da es derzeit so gute Zitronen zu kaufen gibt, verwende ich die gerne statt Essig in einer ganz normalen Vinaigrette. Ich mag den Geschmack, jeder Salat wird damit gleich frischer, aufgepeppt.

Sus hat im Januar gefragt, was wir alles mit Zitronen aufpeppen. Das hier ist einer meiner Klassiker: Zitronen-Vinaigrette.

Das mehr an Vitamin C, das durch die Zitrone in den Salat kommt, schadet sicher auch nicht, wenn es um einen herum schnieft und hustet. Die ätherischen Öle durch die Schalenstückchen sollen zudem auch noch gesund sein.

Ich kaufe seit Jahren nur ungespritzte Bio-Zitronen und friere auch etwas der Schale ein, damit ich das ganze Jahr über welche verfügbar habe.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Feldsalat mit warmen Pilzen und einer Zitronen-Vinaigrette
Kategorien: Salat, Kalt, Warm, Feldsalat, Pilz
Menge: 2 Personen

Zutaten

100-150GrammFeldsalat; ca.
1Essl.Olivenöl
3-4HandvollBraune Champignons oder andere Pilze
2Schalotten
H ZITRONEN-VINAIGRETTE
1/2  Zitrone
1-2Teel. Honig-Senf
Salz, schwarzer Pfeffer
1Essl.Kürbiskernöl
2-3Essl.Olivenöl

Quelle

spontane Improvisation
Erfasst *RK* 31.01.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Feldsalat waschen, trocken schütteln und bereit stellen.

Pilze in dünne Scheiben schneiden, Schalotten schälen und würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel und Pilze darin bei niedriger Hitze anbraten, immer wieder durcheinander wirbeln oder umrühren. Wenn beides gar und etwas gebräunt ist, Zitronenschale (am besten mit dem Zestenreißer abgeschält) dazu geben, umrühren und beiseite stellen.

Zitrone auspressen. Den Saft mit Senf, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die beiden Öle dazu geben und alles zu einer halbwegs homogenen Salatsauce verrühren.

Feldsalat mit der Zitronen-Vinaigrette mischen. Gebratene Pilze dazu geben und leicht unterheben. Sofort servieren.
=====

Gestern abend habe ich es nicht mehr geschafft, also außer Konkurrenz einen Tag zu spät für den Januar-Event im Gärtner-Blog, den Sus ausrichtet.

Garten-Koch-Event Januar 2014: Zitronen [31.01.2014]

Im Winter kann ich mich an Feldsalat kaum satt essen. Bisher verbloggte Rezepte mit Feldsalat:

Samstag, 31. Dezember 2011

Curry mit Erdnüssen

Und noch ein Event, das heute zu Ende geht (neben 2011 ;-)): Sus vom Corumblog hat im Gärtner-Blog zu Rezepten mit Erdnüssen aufgerufen.

Mit Erdnüssen verbinde ich spontan die asiatischen Küchen - angefangen von Saté oder Satay-Spiessen mit Erdnusssauce bis hin zu verschiedensten chinesischen Gerichten.

In China habe ich auf Bauernmärkten gerne frische Erdnüsse gekauft. Ein einfaches Gericht, das es in vielen Restaurants gab, waren gebratene Erdnüsse. Ganz einfach. Oder Erdnüsse wurden gebraten und zu Gemüse dazu gereicht oder als Topping oben drauf gepackt. Klassisch ist z.B. Gongbao jiding, das hier etwas abgewandelt mit Cahewnüssen auf dem Blog ist. Mein Mitesser mag lieber Cashew- als Erdnüsse...

Gestern war mir nach einem Curry, also dienten die Erdnüsse als Topping für ein winterliches grünes Currygericht.

Es hat richtig gut geschmeckt. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliches Curry mit Erdnüssen
Kategorien:Gemüse, Karotte, Curry, Erdnuss, Winter
Menge:2 Personen

Zutaten

2-4Knoblauchzehen
Ingwer
Öl zum Braten; am besten Erdnussöl
1Kartoffel
3Karotten
1Lauchstange
2-3Teel.Grüne Currypaste
200mlKokosmilch (1/2 Dose)
1SchussThailändische Fischsauce
1-2HandvollErdnüsse

Quelle

Erfasst *RK* 30.12.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauch und Ingwer schälen und in Scheiben schneiden oder hacken. Kartoffel schälen und stifteln, Karotten ebenso. Lauch in Scheiben schneiden.

Öl im Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen und erst die Kartoffelstifte darin anbraten, immer mal rühren, so dass sie nicht ansetzen. Karotten- und Lauchstücke dazu geben, etwas weiter garen, dann Knoblauch- und Ingwerstücke dazu geben. Alles zusammen brutzeln lassen.

Die Gemüse etwas zur Seite schieben. Grüne Currypaste auf den Boden des Woks geben und ein wenig anbrutzeln lassen. Mit Kokosmilch ablöschen. Den Deckel auflegen und etwas köcheln lassen, so dass die Gemüse noch ein wenig Biss haben.

Parallel die Erdnüsse in einer beschichteten Pfanne anrösten, dabei immer wieder wenden. Das dauert etwas länger, wenn man frische Erdnüsse hat. Wer nur gesalzene aus der Dose bekommen hat, benötigt weniger Zeit.

Das Curry mit Fischsauce abschmecken, alles durchrühren. Die Erdnüsse darauf geben und zusammen mit Reis servieren.

=====


Mein Beitrag für den aktuellen Event im Gärtner-Blog, den Sus ausrichtet.

Garten-Koch-Event Dezember 2011: Erdnuss  [31.12.2011]

Damit wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein schönes, gesundes und glückliches Neues Jahr!

Donnerstag, 31. Januar 2013

Murks: Avocado-Mousse

Diesen Monat geht's um die Avocdao. Sus hat diese als Thema für den aktuellen Event im Gärtner-Blog gewählt und zeigt dabei auch, wie ihre Pflanze derzeit aussieht.

Wir haben vor vielen Jahren auch mal mit Avocadokernen experimentiert, aber irgendwie wurden die Pflanzen nur hoch und nichts weiter. Zudem fehlt es hier eh an Sonne und Wärme. Ich beneide Bekannte, die auf La Palma wohnen, um deren reiche Ernte und freue mich, wenn ich ab und zu eine Avocado mitgebracht bekomme. Aromatischer und besser geht's nicht.

Hierzulande behelfe ich mich damit, die meist harten Avocados in Zeitungspapier gewickelt ein paar Tage liegen zu lassen. Oft klappt es und sie werden weich. Die zwei Avocados, die ich vor 5 Tagen gekauft hatte, wurden auch weich, aber am Rand doch bräunlich und am Geschmack hapert es leider auch; den muss man sich komplett denken...

Avocado-Mousse
Schade, aber wegwerfen wollte ich die Avocados auch nicht. Für Sus bzw. den Event hatte ich nämlich vor, mal wieder eine Avocado-Mousse machen. Die gab's zu Studentenzeiten oft bei uns, die letzten Jahre hatte ich sie irgendwie vergessen.

Und hier fängt mein Problem an: Ich hatte das Rezept in meiner Datenbank und irgendwie eine falsche Menge drin... Beim Zubereiten heute fiel mir auf, dass das so nicht stimmen kann, aber da ich das Rezept früher oft gemacht hatte, verließ ich mich doch darauf. Das war natürlich ein Fehler - die Flüssigkeitsmenge 400 ml Weißwein ist viel zu groß für die nur 2 Blätter Gelatine, außerdem wäre es eine Weinmousse mit etwas Avocado geworden.

Zubereitung Avocado-MousseÄrgerlich - ich hätte mich doch auf mein Gefühl verlassen sollen, dass das so nicht stimmen kann. Als Dip schmeckt's auch nicht. Vielleicht mache ich morgen eine Suppe draus... ;-)

Tja, mein Rezept ist seit 1994 falsch im Internet vertreten - keine Ahnung, ob es jemand nachgekocht und sich darüber geärgert hat. Mir fehlten heute die Avocados, um es nochmal zu versuchen; außerdem habe ich jetzt erst einmal eine Weile genug davon. Ich denke mir, dass man mit ca. 50 ml eine Mousse bekommt, aus der man dann Nocken stechen kann. Deshalb habe ich das Rezept so angepasst. Ich hoffe, es funktioniert dann murksfrei. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Avocado-Mousse
Kategorien: Vorspeise, Kalt, Avocado
Menge: 1 Rezept

Zutaten

2Blätter Weiße Gelatine
1  Avocado
1klein. Zwiebel
1  Zitrone oder Limette
   Salz, weißer Pfeffer, Chili
1Schuss Sojasauce oder Worcestersauce
50-100ml Weißwein; ca.*
100ml Sahne

Quelle

 altes Rezept, angepasst
 Erfasst *RK* 31.01.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Avocado halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch herauslösen. Die Zwiebel schälen und grob hacken. Das Avocadofleisch und die Zwiebel zusammen mit dem Zitronensaft und den Gewürzen pürieren.

Den Weißwein in einem Topf erhitzen. Die Gelatine mit den Händen gut ausdrücken und in dem heißem Wein auflösen. Etwas vom Avocadopüree dazu geben und unterrühren. Dann das Ganze vorsichtig unter das restliche Avocadopüree rühren. Im Kühlschrank halbfest werden lassen.

Die Sahne steif schlagen und unter das Avocadopüree ziehen. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Mousse fest wird.

Wenn die Masse fest ist, kann man zum Servieren schöne Nocken davon abstechen.

Dazu paßt Weißbrot oder Baguette. Auch Räucherlachs als Ergänzung kann ich mir gut vorstellen.

* Das Rezept hatte ich früher oft gemacht und offensichtlich vor Ewigkeiten falsch abgetippt: 400 ml Weißwein stand in den Zutaten und das ist eindeutig zu viel, die Sache wird viel zu dünn und schmeckt nicht. Ich schätze, mit ca. 50 ml dürfte es gelingen.

=====


Wer das Glück hat, aromatische Avocados zu bekommen: Die löffle ich oft einfach aus der Schale, gerne auch mit einem Spritzer Limette und einem Hauch schwarzem Pfeffer. Oder ich mache eines dieser erprobten, hoffentlich fehlerfreien Rezepte, die sich schon auf dem Blog finden:
Auch wenn's murksig war, an sich ist Avocado-Mousse nicht schlecht und die Idee dazu reiche ich beim Event ein.

Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.0.12013]

Samstag, 14. April 2012

Erbsensuppe mit Sauerampfer

Eine Sauerampfer-Art habe ich vor einigen Jahren in einer Gärtnerei gekauft und in den Garten gepflanzt. Auf der Wiese wächst bei uns nämlich keiner - oder ich habe ihn noch nicht gefunden...

Ich esse gerne einfach ein paar Blätter Sauerampfer, wenn ich daran vorbei gehe.Was man damit sonst noch alles anstellen kann, fragen sich Sus und die Gärtnerin und haben daher Sauerampfer als Thema des Monats April gewählt.

Erbsensuppe mit SauerampferIch habe eine untypische Suppe als ersten Beitrag. Die Säure und Würzigkeit des Sauerampfers ergänzt die sonst doch etwas dumpf schmeckenden Erbsen vorzüglich.

Freitag, 20. Januar 2012

Gedünstete Steckrübe

Das Thema für den Januar-Event im Gärtner-Blog ist die Steckrübe.

Mit diesem Gemüse hat Sus, die den Event dort ausrichtet, mal wieder ein saisonales Produkt erwischt, mit dem ich noch nie gekocht habe - also ein super Anlass, diese Lücke zu schließen.

Ich habe mich erst einmal vorsichtig herangetastet und habe das Gemüse einfach gedünstet, um den puren Geschmack zu genießen.

Roh schmecken die Würfel auch, sind allerdings etwas scharf. Zum Dünsten brauchte die Steckrübe relativ lange (also viel länger als Karotten, Rote Bete u.ä.), wohl weil sie relativ fest ist.

Nichts spektakuläres, aber ich fand's gut.

Sonst geht's mir wie Sus es auch schildert: Ich glaube, ich kenne Steckrüben (Erdkohlrabi, Kohlrübe, Butterrübe, Ramanken, Unterkohlrübe, Forschen, usw.) nur dunkel aus Erzählungen - die Hungerjahre um die Zeit der Weltkriege müssen ein Trauma hinterlassen haben; es gibt so ein paar Gerichte und Zutaten, die seitdem aus der deutschen Küche verschwunden sind.

Schade, die Steckrübe hat es verdient, wieder entdeckt zu werden!

Ende November habe ich erstmals (denke ich, zumindest bewusst) Steckrüben gegessen.

Wir waren mit Freunden in der Fränkischen Schweiz im Landgasthof Bieger (den ich echt empfehlen kann!) und ich wunderte mich, was wohl die auf der Speisekarte aufgeführten “Forschen” waren. Die musste ich natürlich probieren! Ich hatte mich für ein fränkisches Schäuferla entschieden, mit Klößen und Forschen - und ich fand's superlecker.

Ach klar, die Weizenbiercreme hatte ich natürlich auch. ;-)

So viel zu meinen ersten Erfahrungen mit einem eigentlich regionalen Gemüse. Hier mein Einstandsrezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gedünstete Steckrübenwürfel
Kategorien:Gemüse, Steckrübe, Dünsten, Winter
Menge:2 bis 4 Personen als Beilage

Zutaten

1/2Steckrübe (ca. 500-600 Gramm)
1Schalotte
EtwasÖl und/oder Butterschmalz
1SchussSherry; wer mag
1SchussGemüsebrühe; ca.
Salz, Pfeffer, Chili
Muskat, Koriander, Piment; alles frisch gemahlen
-- bzw. gerieben

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 18.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Steckrübe schälen (das geht einigermaßen mit einem Sparschäler oder vorsichtig mit einem Messer) und in Scheiben, dann in Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und in Würfel schneiden.

Öl oder Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Schalottenwürfel vorsichtig anschwitzen, dann die Steckrübenstücke dazu geben. Beides gut mischen und etwas brutzeln lassen. Mit Sherry (wer mag) und Gemüsebrühe ablöschen, die Gewürze dazu geben und alles gut verrühren.

Deckel aufsetzen und ca. 10 Minuten dünsten. Bei Bedarf Brühe hinzufügen, so dass nichts anbrät. Je nach Größe der Steckrübenwürfel und persönlichem Geschmack sollte das Gemüse etwas mehr Biss haben oder eher durch sein; daher nach 10 Minuten abschmecken und evtl. noch 5-10 Minuten weiter dünsten.

Servieren.

=====


Mein (erster?) Beitrag zum Steckrüben-Event:

Garten-Koch-Event Januar 2012: Steckrübe [31.01.2012]

Freitag, 26. Juni 2009

Kleine Rosentörtchen

Seit einem Jahr kümmern Sus und ich uns gemeinsam um die Garten-Koch-Events. Sus meinte, dass es daher - und um 37 Events zu feiern! - jetzt an der Zeit für einen Rosenstrauß sei!

Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]
Finde ich auch. :-)

Thema für diesen Juni sind also Rosen. Auf unserer Spielwiese wachsen (noch?) keine, also musste ich mir anders behelfen. Zum Glück habe ich Rosenöl und Rosengelée im Haus.

Damit habe ich etwas experimentiert und aus Biskuit, Rosenmarzipan und Rosenbuttercreme kleine Törtchen gezaubert, die bei dem kalten Juniwetter Kalorien und wärmenden Genuss auf die Spielwiese gebracht haben und zudem exzellent schmeckten.

Der Gärtner ist absolut begeistert davon und kann gar nicht genug kriegen. :-)

Als Dekoration macht sich eine Rose sicherlich besser - ich hatte eine Jasminblüte und eine Weigelie, die zumindest farblich gut passen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kleine Rosentörtchen
Kategorien:Backen, Torte, Biskuit, Buttercreme, Rose
Menge:4 bis 6 Törtchen

Zutaten

HBISKUITBODEN
4Eier, getrennt
3Essl.Kaltes Wasser
170GrammZucker
80GrammMehl
80GrammSpeisestärke
1Teel.Backpulver
HMARZIPAN
200GrammMandeln
50GrammPuderzucker
3-5TropfenRosenöl (oder Rosenwasser, dann etwas mehr)
HBUTTERCREME
250mlMilch
2-3TropfenRosenöl
20GrammSpeisestärke
1-2Essl.Zucker
125GrammButter; zimmerwarm
EtwasPuderzucker; evtl.
2Essl.Grenadinesirup
HAUSSERDEM
3-4Essl.Rosengelée
HDEKORATION - WER HAT
EinigeRosenblätter

Quelle


eigenes Rezept

Erfasst *RK* 23.06.2009 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Biskuit und Marzipan kann man natürlich auch kaufen oder nach anderen Grundrezepten zubereiten. Wer sie selber machen möchte, am besten am Vortag damit anfangen. Biskuit lässt sich besser verarbeiten, wenn er ein oder zwei Tage ruhen durfte.

Für den Biskuit den Boden einer Springform mit Papier auslegen. Eiweiß und das kalte Wasser mit den Quirlen des Handrührgerätes zu sehr steifem Schnee schlagen. Er soll luftig und zugleich fest genug sein, so dass ein Messerschnitt darin sichtbar bleibt. Dann den Zucker unter ständigem Weiterschlagen langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis es nicht mehr knirscht.

Eigelb auf niedrigster Stufe unterziehen, bis vom Eigelb nichts mehr zu sehen ist. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben, zur Eimasse geben und mit einem großen Schneebesen kurz unterheben. Dabei nicht rühren, sondern den Schneebesen durch beide Schichten ziehen, über der Handkante abschlagen und neu ansetzen.

Die Masse sofort in die Springform füllen und glattstreichen. Form in den Backofen schieben, auf Gas Stufe 2/180°C/Umluft 160°C schalten und etwa 35-40 Minuten backen. Nach 35 Minuten ein Holzstäbchen in die Kuchenmitte stechen und herausziehen. Bleibt kein Teig daran haften, ist der Boden fertig, sonst noch etwa 5 Minuten backen.

Tortenboden mit einem Messer vorsichtig vom Formrand lösen. Springformrand entfernen und den Tortenboden auf ein Kuchengitter stürzen. Papier abziehen (falls das schwer geht, etwas kaltes Wasser darauf träufeln und dann abziehen) und den Tortenboden auskühlen lassen.

Für das Marzipan die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen und abgießen. Schälen - das geht ganz einfach mit den Händen, die Mandelhaut flutscht quasi von den Mandeln weg. Die Mandeln etwas trocknen lassen.

Puderzucker in einen Mixer oder Blitzhacker (ich nehme eine Moulinette, das funktioniert perfekt) geben und kurz durchmixen, so dass er bröselig ist. Mandeln dazugeben und alles gut durchhacken. Etwas Rosenöl dazu geben und alles zusammen zu einer geschmeidigen Masse hacken lassen. Mit den Händen zusammendrücken, so dass man einen Marzipanberg erhält. In Frischhaltefolie packen und durchziehen lassen.

Für die Buttercreme einen Pudding kochen: Dafür Milch bis auf 3-4 Esslöffel aufkochen lassen. Diese 3-4 Esslöffel kalte Milch mit Speisestärke und Rosenöl verrühren. Sobald die Milch kocht, kurz vom Herd nehmen, die angerührte Masse unterrühren (das geht am besten mit einem Schneebesen) und wieder auf den Herd stellen. Kurz blubbern lassen, damit die Speisestärke die flüssige Masse zu einem festeren Pudding macht. Abkühlen lassen.

Die zimmerwarme Butter mit dem Rührgerät weißschaumig schlagen. Löffelweise den abgekühlten Pudding (der eher kühler als die Butter sein sollte, sonst gerinnt die Creme!) unterrühren. Nach Geschmack mit etwas Puderzucker und Grenadine vermischen.

Nun hat man alle Komponenten zubereitet: Biskuit, Marzipan und Buttercreme.

Aus dem Biskuit (bzw. dem Rest vom Biskuit, den der Kater übrig gelassen hat...) mit Hilfe eines Glases runde Küchlein ausstechen. Diese quer halbieren oder dritteln, so dass man aus einem Küchlein 2-3 Biskuitscheiben erhält. Man kann zwei- oder dreistöckige Törtchen zubereiten. Auf die jeweils untere Biskuitscheibe etwas Rosengelée verteilen, darauf etwas Buttercreme geben, einen weiteren Biskuitboden darauf, wer mag, noch etwas Rosengelée, Buttercreme und eine weitere Biskuitscheibe. Auf die oberste Biskuitscheibe kommt ein Hauch von Buttercreme. Mit allen Törtchen so verfahren.

Das Marzipan mit Hilfe einer Frischhaltefolie ausrollen. Falls es bröselt, etwas Buttercreme unterkneten. Nun kann man mit dem Glas Scheiben ausstechen und diese auf die Törtchen legen oder man macht größere Kreise, mit denen man die Törtchen komplett umhüllen kann.

Die Törtchen kann man nun noch nach Geschmack verzieren, z.B. mit frischen Rosenblättern, Marzipanrosen, usw.

Varianten:

Statt Buttercreme kann man auch einfach Sahne schlagen, mit etwas Grenadine und Rosenöl parfümieren und die Törtchen damit füllen.

Statt Rosenöl kann man auch mit Rosenwasser hantieren. Es ist weniger intensiv, daher die Mengen etwas erhöhen.

Man kann natürlich auch Herzchen o.ä. statt der Kreise ausstechen.

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Donnerstag, 29. September 2011

Auberginenkaviar

Auch der September ging irgendwie total schnell rum... Höchste Zeit also für einen Beitrag für Sus, die als aktuelles Gemüse die Aubergine entdeckt und diese zum Event-Thema im Gärtner-Blog erkoren hat.

Ein Gericht zu finden war gar nicht so einfach. Mit Auberginen geht's mir nämlich genau wie Zorra: Ich liebe Auberginen!

Eigentlich finden sich immer ein bis zwei Exemplar in unserer Speisekammer. Oft landen unsere Auberginen dann gescheibelt in der Pfanne, werden zu Pasta, Ratatouille oder Pizzabelag verarbeitet, oder die Auberginen werden gefüllt oder asiatisch zubereitet. Ich sehe gerade, dass ich bisher wenige orientalisch-arabische Rezepte auf dem Blog habe, in Baba Ghanoush könnte ich baden. Bushcook hat gerade ein Rezept dafür veröffentlicht, lecker! Mit dem Anbauen von Auberginen in unserem Garten hatte ich bisher kein Glück; dafür braucht man in unseren Breiten wohl doch ein Gewächshaus.

Für den Event wollte ich etwas richtig auberginiges machen, das Auberginen, Melanzani, Eierfrüchte in den Vordergrund stellt. Also habe ich mich für gewürfelte, gebackene, leicht zermanschte Auberginen entschieden, die man im Mittelmeerraum ab und zu als Vorspeise bekommt, in dieser Version mit Basilikum etwas italienisch angehaucht und durch das Grün auch hübscher, finde ich. Etwas nobler als ich das im vorigen Satz getan habe, nennt sich das dann Auberginenkaviar.

Und wenn man ein Stativ verwendet, kriegt man draußen sogar um 19:20 Uhr noch ein halbwegs scharfes Foto hin, ohne Blitz. :-)

Hier ein paar Fotos der Zubereitung:

Robert geht es wie mir, er mag bei Auberginenkaviar weniger Püree und mehr Konsistenz. Bei Katia findet sich ein Rezept für eine französische Variante, zermanscht und mit Tomatensalat bedeckt. Liest sich beides auch sehr gut. Nachtrag: Ich sehe gerade, in Evis Kyche gab's vor ein paar Tagen auch Auberginenkaviar, auch mit Basilikum. Und bei sammelhamster Noémi mit Kapern.

Hier mein Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Auberginenkaviar mit Basilikum
Kategorien:Vorspeise, Warm, Aubergine, Italien
Menge:2 Personen

Zutaten

1groß.Aubergine
Olivenöl
Salz
1Knoblauchzehe
Schwarzer Pfeffer, Chili
1/2Zitrone; etwas vom Saft
-- oder
1SchussBalsamico
1-2Essl.Basiliumblätter; gehackt
EinigeBasilikumblätter als Deko

Quelle

so ähnlich mal gegessen
Erfasst *RK* 29.09.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180-200°C vorheizen. Währenddessen die Aubergine waschen, das Ende abschneiden und die Aubergine erst in Scheiben, dann Streifen und in Würfelchen schneiden. In eine ofenfeste Form geben, etwas Olivenöl darüber gießen und etwas Salz darüber streuen. Alles gut vermischen und in den Backofen geben.

So lange backen, bis die Würfelchen weich sind, dabei ca. jede 10 Minuten umrühren. Die Zeit ist abhängig von der Größe der Würfel und davon, ob man sie eher in einer größeren Form nebeneinander oder in einer kleineren Form übereinander gart. Im Normalfall dauert es ca. 30-40 Minuten. Die letzten ca. 10 Minuten die Knoblauchzehe (ganz, mit Schale) mit in den Backofen geben.

Die ofenfeste Form aus dem Backofen nehmen. Die Knoblauchzehe schälen und hacken, unter die Auberginenwürfel geben. Pfeffer dazu geben und alles zusammen mit Hilfe einer Gabel etwas zerdrücken, so dass man ein wenig Mus erhält. Je nach persönlichem Geschmack eher weniger, um eine würfelige Konsistenz zu haben, oder mehr, falls man es musiger möchte. Mit etwas mehr Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili, Zitronensaft und/oder Balsamico und den Basilikumblättern abschmecken. Mit Basilikumblättern dekorieren und anrichten.

Der Auberginenkaviar eignet sich als lauwarme Vorspeise und schmeckt z.B. gut auf ein Brot oder als Teil einer mediterranen Vorspeisenplatte.

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Der Mitkoch war begeistert, ich mag diese Art der Zubereitung auch sehr gerne. Auch am Tag danach kalt, einfach als kleinen Imbiss aufs Brot. Wunderbar auberginig. :-)

Meine Lieblingsrezepte mit Aubergine sind jedoch diese:

Das Rezept für Auberginenkaviar ist mein Beitrag für den aktuellen Blog-Event im Gärtner-Blog, ausgerichtet von Sus:

Garten-Koch-Event September 2011: Aubergine [30.09.2011]

Sonntag, 5. Oktober 2014

Genussblogger-Treffen in Würzburg 2014

Inzwischen schaffen es ein paar Blogger, sich monatlich in Würzburg (oder auch mal in Frankfurt) zu treffen. Und einmal jährlich gibt es ein größeres Treffen, das ich letztes Jahr auch schon besucht habe. Dieses Jahr war es etwas früher im Jahr, nämlich gestern.

Würzburg im Oktober

Perfekt geplant war u.a. das Wetter: Schönster Sonnenschein! Da wird die sowieso schon sehenswerte Stadt Würzburg nochmal einladender und schöner. Eine Menge Touristen aus aller Herren Länder waren in der Stadt, dazu auch viele Einheimische, die das tolle Wetter ausnutzten, bummelten und den Kunsthandwerkermarkt auf der Alten Mainbrücke besuchten.

Würzburg - Alte Mainbrücke

Ich kam ein paar Minuten zu spät und bin erst noch über die gestern sehr überlaufene Alte Mainbrücke mit Flohmarkt und die Altstadt gelaufen, um die fast vollständig versammelte Gruppe im Wunschlos glücklich Café zu treffen. Einige haben kurzfristig abgesagt - Ihr habt was verpasst! ;-)

Dienstag, 9. Februar 2010

Winterliche Küchenausblicke

Bei uns war es diesen Januar tagelang (oder wochenlang?) trostlos mit viel Nebel und wenig Licht. Als Ulli einen so schönen verschneiten Ausblick aus seinem Küchenfenster zeigte, kam ich auf die Idee, Euch nach winterlichen Küchenfensterausblicken zu fragen. Danke für Eure tollen Fotos!

Ich bin wieder ganz begeistert, wie viele von Euch ihre Kamera geschnappt und nicht in der Küche, sondern aus der Küche raus fotografiert haben. Sehr viele Fotos zeigen Schnee - davon hatten wir in diesem Winter ja reichlich.

Hier ist die Zusammenstellung. Es macht Spaß, die meist winterlichen Fotos mit den herbstlichen zu vergleichen. Klickt Euch mal durch und vergleicht die Herbstbilder mit den aktuellen Fotos: Die Jahreszeiten machen doch eine Menge aus...

Ist das nicht schön? Ich finde die Sitzgruppe so idyllisch... Eingeschneit wirkt sie gleich ganz anders als im Herbst. Ulli von der RezkonvSuite zeigt uns ein winterlich verschneites Foto: Blick durch unser Küchenfenster am 10.01.2010


Renate vom Blog DIES UND DAS VON DER DINKELHEXE präsentiert uns einen Blick in den winterlichen Garten, selbst der Tisch im Vordergrund ist schneebedeckt. Renate und die Amsel links im Bild warten auf den Frühling: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Regelmäßige Gartenansichten veröffentlicht übrigens Alwi von 29alwi's Blog, auch eine winterliche vom Januar ist dabei. Ein Blick aus dem Küchenfenster würde mich natürlich auch interessieren... ;-) Gartenansicht 2


Karin vom Blog Küchenträume hat sich beeilt und vor der Schneeschmelze fotografiert. Es war alles noch schön weiß. Ein zweites Foto zeigt eine kleine Krüppelkiefer mit hüschem weißem Mützchen: Winterlicher Küchenfenster - Ausblick


Wochenlanger Regen ließ in Alaska keine richtige Winterstimmung aufkommen. Dann hat es bei kitchenroach doch endlich geschneit und ein seltener Besucher, der Vogelfutter stibitzt hat, kam auch vorbei: Winterlicher Kuechenfenster-Ausblick


Ein neues Vogelhäuschen hat Sus vom CorumBlog der Amsel und dem Rotkehlchen spendiert. Dahinter sieht man einen Schneemann der Nachbarskinder und vorne das Zitronengras, das seit dem Herbstfoto kräftig gewachsen ist: Winterlicher Ausblick ...


Linda hat 23 Fenster und schaut natürlich am häufigsten aus dem Küchenfenster... Es hat eine exponierte Lage, so dass man es von überall im Blick hat und bietet außerdem informative Ausblicke aus Lindas Bistro: Küchenausblicke


Eigentlich hat man vom Küchenfenster des Blogbetreibers von Silbern gelöffelt einen Blick über fast ganz Coburg, mit Sicht auf die Veste Coburg und den Eckardtsberg. Nach nächtlichen Schneefällen und Regen sah es aber so aus: Nebel... : Blick aus dem Küchenfenster


Robert von lamiacucina hat den Spaziergang um 15 Minuten verlängert, um für uns Fotos vom winterlichen Basel zu machen: Winter an der Riviera hatte ich mir bisher anders vorgestellt, aber grau verhangen, das Wetter garstig, trübe, kalt und windig haben die Stadt und der Küchenfensterausblick durchaus auch Charme.


Wärmer ist es natürlich bei Zorra von 1x umrühren bitte im südlichen Spanien. Schnee liegt dort gar nie. Kürzlich hat es jedoch gehagelt, so dass fast ein bisschen winterliche Stimmung aufkam. ;-) Inzwischen ist die Zitronenernte in vollem Gange. Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Per E-Mail hat mir Ines vom Blog seifentier ein Foto ihres Küchenfensters geschickt. Schön die vielen Fläschen und Behältnisse. Ob das alles Zutaten für die Seifensiederei sind? ;-)


Schön findet Jutta vom Blog Schnuppschnüss ihr Manzfred den Schnee und erinnert sich an einen Ausspruch ihrer Oma. Ich finde, auch hier sieht das winterliche Foto so ganz anders aus als letzten Herbst: Blick aus dem Küchenfenster: "Schneet et kleen, dann is noch völl doheem"


F_A vom Blog Seelensturm hat meinen Aufruf diesmal rechtzeitig mitbekommen und einen schönen Blick auf das Küchenfenster fotografiert. Stürmchen beobachtet konzentriert vorbeifahrende Autos oder vorbeifallenden Schneeflocken: Küchenfenster Winter '10


Andrea vom Blog Einfach guad hat etwas gewartet, bis das triste Wetter durch Schnee abgelöst war und diesmal aus dem anderen Küchenfenster fotografiert. Wie fast überall war auch mehr Hochnebel als Sonne zu sehen, und Stromleitungen: Winterlicher Küchenfensterausblick


Einen schönen Blick vom Küchenfenster auf den Balkon gibt es bei 356 days. Ein zweites Foto geht auf eine Münchner Straße, die mit dem vielen Schnee am späten Abend richtig ruhig und friedlich wirkt: Das Schneespiel


Heidi vom Blog Patchwork und Kochen hat für mich den Kopf aus den Kochtöpfen gehoben und rausgeguckt. Heidi mag zwar lieber 30° plus, aber mit den kleinen feinen Schneeflocken braucht man sich nicht hinter Kochtöpfen oder Nähmaschine zu verkriechen: Blick aus dem Küchenfenster


Shermin von Shermin's magischer Kessel bietet uns den Ausblick auf einen Berliner Innenhof plus Stückchen ihres Mini-Gartens und Terrasse. Ich finde ihn ehrlich gesagt interessant - auf jeden Fall, wie sie selbst schreibt, total authentisch: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Bei Schnick Schnack Schnuck in Hamburg hat man bei Schneegewirbel und abwechselnd Tauwetter von der Küche aus den Blick auf den schönen Balkon, auf dem sich die beiden Katzen sichtlich wohl fühlen. Winterlicher Küchenausblick


Auch bei Stefan von panino'teca ist alles schön weiß und man hat einen richtig winterlichen Ausblick. Vom Küchenfenster sieht er sogar einen kleinen See, der diesen Winter zugefroren ist: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Lizzy ist zufällig über meinen Blog gestolpert und liefert in ihren Momentaufnahmen gleich eine ganze Bilderreihe interessanter Ausblicke und Detailaufnahmen, Weiterklicken lohnt: Küchenfensterwinterblick


Sivie vom Blog Die Küchengeister bekommt fast schon Angst, bei den Schneemassen bald gar keinen Blick aus dem Küchenfenster mehr zu haben... Ganz so hoch fällt der Schnee dann hoffentlich doch nicht: Winterliches Küchenfenster


Bei Marie-Isabelle vom Blog Kräutersturm im Hexentopf sehen wir einen Blick von Ende Januar am späten Nachmittag. Die Fenster sind klein und gehen nach Norden, aber in einer Bauernküche soll man ja auch arbeiten und sich auf die Töpfe konzentrieren: Der Blick durch's Küchenfenster...


Bei mir auf Barbaras Spielwiese hatte ich auch tagelang gewartet, bis endlich ein kleines bisschen Sonne hervorkam und mein Kater und ich den Blick ins verschneite Oberfranken genießen konnten: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


So, das war's für diesmal mit winterlichen Impressionen aus Euren Küchenfenstern. Danke dafür - ich habe es wieder genossen zuschauen zu dürfen. :-)

Wenn es irgendwo hakt, wenn ich einen Ausblick vergessen habe oder jemand noch einen nachreichen möchte, gebt mir bitte kurz Bescheid. Ich ergänze dann die Zusammenfassung.

Ein herzlicher Dank an Sus für ihre Vorlage für die Tabelle.